GEROLZHOFEN

Blindgänger und Trassenentgelte

Der Förderverein Steigerwald-Express hat bei seinen Sonderfahrten 2008 rund 1300 Fahrgäste auf die Schiene zwischen Gerolzhofen und Großlangheim gebracht. Das ist ein beachtlicher Erfolg, zumal die Fahrgäste zufrieden waren. Doch trotzdem bilanzierten die Sonderfahrten mit einem, wenn auch kleinen Minus.
Fast 50 Kilometer lang ist die Nebenbahn von Schweinfurt/Hauptbahnhof bis Kitzingen-Etwashausen, für deren Erhalt sich der Förderverein Steigerwald-Express einsetzt.
Erstes Ziel des Vereins wird es sein, an eigene Waggons zu kommen. Eine eigene Kleinlok namens Julia haben die Eisenbahnfreunde zwar, aber die Waggons mussten sie sich für ihre Sonderfahrten im vergangenen Jahr immer von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) in Würzburg ausleihen. Diese so genannten „Donnerbüchsen“ aus den Dreißiger Jahren kosteten natürlich Leihgebühr, dazu noch Trassenentgelt für die Fahrt über den Teil des Netzes der Deutschen Bahn zwischen Würzburg und Gochsheim. Dazu hat der Pächter der Steigerwald-Linie, die Deutsche Regionaleisenbahn (DRE), die Trassengebühr für ...
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