OBEREUERHEIM

Böhmische Liebe

Dirigent Michael Seufert weiß genau, wie er seine Erleinsbacher Musikanten zu musikalischen Höchstleistungen und das Publikum zu Beifallsbekundungen motivieren kann. Foto: Ruth Volz

Die im Juni gleich zweimal wegen Gewitter abgesagte Serenade holten die Erleinsbacher Musikanten unter der Leitung von Michael Seufert nach und diesmal klappte alles. Der erste Teil des Konzertes bot eine bunte Auswahl an Musikwerken für Blaskapellen, vom Tannmarsch von Andreas Hager, über die Toselli-Serenade, den Blue Tango von Leroy Anderson bis hin zu den „Songs from the Highlands“, die Michael Seufert zusammengestellt hatte. Besonderen Beifall ernteten der Dirigent und Margit Ott mit ihrem Duett „Was uns die Erde alles gibt“ von Erich Weber und die fünf Nachwuchsschlagzeuger der Erleinsbacher bei ihrer „Drum Time“ von Wim Laseroms.

Der zweite Teil des Abends gehörte durchgängig der Böhmischen Musik und hier wurden im gekonnten Wechsel Märsche und Polkas geboten, z. B. der Castaldo-Marsch von Rudolf Nováèek, „Im Altweibersommer“ und „Auf'm Rentnersbänkla“ von Michael Seufert, aber auch Klassiker wie „Eine stille Stunde“ von Ernst Mosch. Mit der Bodensee-Polka, der Katharinen-Polka und dem Titel „Böhmische Liebe“ von Mathias Rauch kamen alle Freunde Böhmischer Blasmusik auf ihre Kosten.

Eigentlich wollte der Dirigent mit „Auf Wiedersehen bei Blasmusik“ gemeinsam mit Margit Ott das Finale einleiten, doch das Publikum forderte Zugaben. Peter Weidinger hatte gekonnt durch den Abend geleitet und bekam ebenso Worte des Dankes von Robert Orth, dem Vorstand des Musikvereins, wie Dirigent Michael Seufert.

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