BERGRHEINFELD

Brand auf Mülldeponie in Bergrheinfeld

Nach einem Feuer in der Nacht begann der Betrieb im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle mit Verspätung um 10 Uhr.
Nach einem Feuer in der Nacht begann der Betrieb im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle mit Verspätung um 10 Uhr. Foto: Gerd Landgraf

Ab 10 Uhr lief am Mittwoch im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle des Landkreises wieder der Normalbetrieb. In der Nacht war um 4.30 Uhr der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums in Würzburg ein Brand gemeldet worden.

Als die ersten Streifenbesatzungen der Polizei eintrafen, brannten zwei Abfallhaufen bereits „lichterloh“, so der Polizeibericht. Der sofort informierte Einsatzdienst des Abfallzentrums war kurz nach 5 Uhr an Ort und Stelle. Dieser trug dann auch zur Klärung der Brandursache auf.

Grüngut aus der Landwirtschaft

Das Feuer war in Ablagerungen aus der Landwirtschaft entstanden, weshalb von einer Selbstentzündung im Grüngut ausgegangen wird. Das Material sollte gehäckselt und anschließend in der Landschaftspflege eingesetzt werden.

Zur Brandbekämpfung rückten die Freiwilligen Feuerwehren aus Bergrheinfeld, Werneck, Egenhausen, Geldersheim, Oberwerrn, Niederwerrn und Euerbach mit über 100 Einsatzkräften an. Gelöscht wurde das Feuer mit Wasser aus der nahen Wern.

Nachdem durch die Mitarbeiter des Abfallzentrums Gehölz und Grünschnitt mit Bagger und Radlager verteilt war, begann die 48-stündige Brandwache. Um 10 Uhr wurde das Abfallzentrum für den Normalbetrieb freigegeben.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Am frühen Morgen war die Bevölkerung aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messungen der Feuerwehr ergaben jedoch schnell, dass keine Gefahr durch giftige Gase drohte. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

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