MAIBACH

Bürger zu den Windrädern befragen?

Gefährlicher Schotter: In der Kurve am Poppenhäuser Berg liegen immer wieder Steinchen auf der Straße, wurde in der Bürgerversammlung beklagt. Foto: Marion Gerber

Zahlreiche Wortmeldungen gab es in der Bürgerversammlung in Maibach, nachdem Bürgermeister Ludwig Nätscher seinen Rechenschaftsbericht gegeben hatte. Ein Thema war der geplante Windpark.

Konrad Lutz meinte, es gäbe doch schon genug Windräder im Landkreis. Warum wolle man auch noch bei Maibach die Landschaft verschandeln? Konrad Roth wünschte sich eine Bürgerbefragung zum Windradbau, und Peter Reinhard bangt, dass der Schlagschatten der Windkraftanlagen bei der Feldbearbeitung nervt.

Nätscher gab zur Antwort, dass es die Energiewende nun mal mit sich bringe, sich mit sauberer Energiegewinnung zu befassen und die Mehrzahl der Bürger diese Windräder wolle. Die Energiegenossenschaft oberes Werntal mache sich in der Hinsicht eine Menge Arbeit, sogar ein Forschungsprogramm laufe zu diesem Thema. Gäbe es die Genossenschaft nicht, wäre die ganze Diskussion um die Windkraft umsonst, denn dann stünden bei Maibach schon längst Windräder auf den Feldern. Eine Beeinträchtigung durch den Schattenwurf der Räder kann sich Nätscher nicht vorstellen.

Hans-Peter Weisenberger schlug vor, die 260 Bäume der Maibacher Streuobstwiesen in die Ökomodellregion mit einzubeziehen. Eine Einwohnerin fragte nach dem geplanten Bolzplatz hinter der DJK. Dessen Erstellung werde noch dauern, sagte Nätscher.

Ein Feuerwehrmann wollte wissen, warum es noch keinen Einsatzplan für die Kinderkrippe in Maibach gäbe? Darum werde sich gekümmert, betonte der Bürgermeister. Gemeinderätin Vera Pfefferkorn machte bekannt, dass es ab Dezember neue Busfahrpläne gebe und jetzt die Möglichkeit bestünde, gewünschte Änderungen weiterzugeben.

Ludwig Mergenthal plädierte für die Öffnung der Heeresstraße sowohl Richtung Schweinfurt als auch zum Schießhaus. Nätscher erklärte, dass er dazu schon Unterschriften nach Dittelbrunn weitergegeben habe. Heike Gößmann fragte, wann man mit einer Sanierung der Werntalhalle rechnen könne. Nätscher gab zur Antwort, dass dieser teure Posten (die Sanierung der in etwa baugleichen Heglerhalle in Oerlenbach hat 5,8 Millionen Euro gekostet) erst ab 2017 in Angriff genommen werden könne, da es vorher keine Fördergelder dazu gibt.

Die Bitte eines Einwohners, in der Kurve vom Poppenhäuser Berg und an der Kreuzung nach Maibach die Bankette zu befestigen, da dort immer wieder Schotter auf der Straße liegt, führte zu einer Diskussion über den Winterdienst und schließlich zum Aufruf, die Gehwege vor den Anwesen doch regelmäßig zu reinigen und auf den Rückschnitt von überhängenden Hecken zu achten.

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