Werneck

Bürgermeisterin zieht positive Bilanz für das Jahr 2018

Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl bilanzierte am Ende der Abschlusssitzung das Jahr 2018.

Dabei bedankte sie sich bei allen, die zur erfolgreichen Umsetzung der Vorhaben beigetragen hatten: bei ihren Stellvertretern, den Marktgemeinderäten und den Mitarbeitern des Marktes Werneck.

Der Umbau des Rathauses, die energetische Sanierung des Sitzes der Bürgermeisterin und der Ämter, stand im Mittelpunkt der Aufgaben. Seit 2017 war der Filmsaal der Mittelschule deshalb auch Sitzungssaal des Gemeinderates.

Im nächsten Jahr steht die Sanierung der Kläranlage im Fokus, erklärte Baumgartl.

Im Bereich Innenentwicklung wurden neun Bauherrn Fördermittel in Aussicht gestellt. Neue Baugebiete sollen sowohl in Egenhausen als auch in Eßleben entstehen.

In Zukunft will der Markt noch stärker auf neue Technologien setzen. Als Beispiele nannte die Bürgermeisterin LED-Beleuchtung und Erdwärme.

Der Bedarf an Angeboten für Kinder wächst. 43 Anmeldungen liegen der Gemeinde für die Schülerbetreuung in den Ferien vor, zusätzliche Plätze für die Kleinkinder-Betreuung sollen entstehen.

Neue Bestattungsformen erfordern neue Konzepte für die 13 Friedhöfe des Marktes. Im Frühjahr soll die Bevölkerung über die anstehenden Änderungen informiert werden. Und natürlich forciert auch Werneck den Ausbau moderner Glasfasertechnik.

Die Schulden sind 2018 zurück gegangen und liegen jetzt bei 2,2 Millionen Euro.

Geschäftsleiter Erich Göbel war zum letzten Mal offiziell bei einer Sitzung des Marktgemeinderates dabei. Er wird Mitte 2019 in den Ruhestand wechseln. Seit 1982 war Göbel, dessen Nachfolger Konrad Bonengel schon seinen Dienst angetreten hat, beim Markt beschäftigt.

Im Gemeindeparlament war es zuvor um eine ganze Reihe von Bauvoranfragen gegangen. Das Gros wurde einstimmig von den Räten genehmigt. Abgelehnt wurde mehrheitlich der Bau eines Gebäudes mit insgesamt sechs Wohnungen im Gebiet Remisberg III, zwei Räte wollten den ablehnenden Bescheid nicht mittragen.

Um viele Details ging es bei den Stellungnahmen von Ämtern, Nachbargemeinden und Bürgern für die Einbeziehungssatzung für Grundstücke in Vasbühl. Erich Göbel fasste die Anmerkungen, die das Rathaus erreichten, zusammen und kommentierte die einzelnen Aspekte. Dabei ging es um größere Fragen zur Satzung bis hin zu redaktionellen Änderungswünschen im Text und in den Zeichnungen. Alle Punkte wurden von den Räten einstimmig so beschlossen, wie es die Verwaltung vorbereitet hatte. Die veränderten Pläne werden erneut ausgelegt.

Ohne Gegenstimmen passierte auch der Bebauungsplan "Am Riedleinsberg" (Ettleben) den Rat. Der ursprüngliche Bebauungsplan wurde als Satzung verabschiedet.

Zurückgestellt wurde ein Antrag auf Mittel aus dem Kommunalen Förderprogramm für ein Anwesen in Werneck, hier gibt es noch Klärungsbedarf.

Ebenfalls verschoben wurde eine Neufassung des Förderprogramms für die Sanierung alter Gemäuer. Da das alte Programm zum Jahreswechsel ausgelaufen wäre, beschlossen die Marktgemeinderäte, bis zur Neufassung die alten Regelungen fortzuführen. Bis zum 30. Juni 2019 sollen die neuen Formulierungen spätestens durch das Gremium verabschiedet sein.

Eine Doppelrohr-Markise soll im Freibad Schraudenbach am Kinderplanschbecken Schatten spenden. Das legte der Rat einstimmig fest. Noch offen sind die Größe der Markise und die Frage, ob man den Schattenspender händisch oder mit Motorkraft auf und zu falten wird. Zu der Finanzierung, die kleinere Markise kostet 5100 Euro, können Spenden in Höhe von 1000 Euro herangezogen werden.

"Es bröselt von der Decke", wussten Insider zu berichten. So wurde nun die Mauersanierung für die Gaden in Schlerieth vergeben. Das günstigste Angebot lag bei rund 12 500 Euro.

Der Bauhof erhält ein neues (gebrauchtes) Fahrzeug. Denn das bisherige Gefährt wird den nächsten TÜV nicht überstehen und ist 20 Jahre alt. Der Bauhof soll verschiedene Angebote einholen, auch aus dem Internet, und diese dann dem Marktgemeinderat vorlegen.

Drei Gegenstimmen und 18 Ja-Stimmen haben zur Folge, dass eine Christusfigur von Julian Walter in dessen Heimatort Vasbühl errichtet werden kann. Die Materialkosten trägt die Witwe des Bildhauers, das Gießen, rund 4500 Euro, bezahlt der Markt Werneck.

Weil Margit Hettrich in den Ruhestand geht, stimmte der Rat der neuen Unterschriften-Regelung zu.

Alle anwesenden Räte stimmten dafür, ein Sitzungsgeld als Spende an den Förderverein der Mittelschule zu geben. Die fehlenden Parlamentarier werden persönlich nachgefragt. Diese Spende des Marktgemeinderates hat Tradition.

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