STAMMHEIM

Dampfer nach Stammheim

Empfangskomitee: In Stammheim wartet man auf die Undine. Foto: Foto:Ullrich

„Nach dem gut ausgebauten Wander- und Radwegenetz in der Gemeinde Kolitzheim bietet die Schiffsanlegestelle in Stammheim am Main eine neue Attraktion für Einheimische und Gäste“. Unter diesem Motto lud der Verein Fränkisches Wein- und Kulturland (FWK) mit seiner Vorsitzenden Ulrike Bach zur offiziellen Eröffnungsfeier der Schiffsanlegestelle nach Stammheim ein, zu einem Glas fränkischen Secco.

Mit der Sonne strahlten die Organisatoren und die zahlreichen Gäste um die Wette bei der Eröffnung der Schiffsanlegestelle am Main. Bürgermeister Horst Herbert freute sich, dass ein langgehegter Wunsch der Gemeinde Kolitzheim und auch vieler Stammheimer mit der Inbetriebnahme der Schiffsanlegestelle in Erfüllung gegangen sei.

Ursprünglich von der Firma Beuerlein aus Gaibach als Materialumschlagplatz für den Mainausbau gebaut, kann die Schiffsanlegestelle mit finanzieller Beteiligung der Gemeinde nun auch für die Personenschifffahrt genutzt werden. Für diese touristische Attraktion setzte sich auch der FWK unter Leitung der ehemaligen Vorsitzenden Monika Ziegler ein, betonte Herbert. Beim Vorstand des FWK bedankte sich der Bürgermeister auch für die Planung und Organisation der Eröffnungsfeier. Für die Bewirtung der Gäste zeichnete der Winzerverein Stammheim mit seinem Vorsitzenden Michael Scheller verantwortlich.

Zu Klängen der Blaskapelle aus Grainau, einem Ort am Fuß der Zugspitze, die ein Standkonzert auf der MS Undine gab, legte das Schiff an der Haltestelle in Stammheim an. Mit dem Durchschneiden eines roten Bandes auf dem Laufsteg wurde die Anlegestelle offiziell in Betrieb genommen, die ersten Gäste konnten in Stammheim das Schiff verlassen, neue Mitfahrer konnten zusteigen. „Wer den Weg nicht kennt, auf dem er zum Meer gelangen kann, der sollte sich einen Fluss als Begleiter suchen“, mit dieser Lebensweisheit begrüßte die Stammheimer Weinprinzessin Selina Werner die Anwesenden. Sie betonte die Verbundenheit der Stammheimer mit der Lebensader Main. Man sei stolz, mit dieser Anlegestelle eine neue werbewirksame Attraktion für den Winzerort zu haben.

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Schiffsanlegestelle

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Nach 25 Jahren Personenschifffahrtsbetrieb habe man nun eine neue Zwischenstation in Stammheim, zeigte sich Walter Sitzer von der Fränkischen Personenschifffahrt aus Volkach erfreut. Die MS Undine werde künftig täglich an der Haltestelle in Stammheim anlegen und in Erweiterung des bisherigen Angebotes von hier aus auch Gäste mit Fahrrädern befördern.

Das Teilstück an der Binnenwasserstraße von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer sei mit insgesamt 18 Kilometern zwar relativ kurz, dafür aber in einem Zeitraum von knapp zwei Stunden gut zu bewältigen, stellte Sitzer augenzwinkernd fest.

Bootstour zwischen Wein und Main: Fahrgäste gehen an der neuen Anlegestelle im Winzerort Stammheim an Bord der Undine. Foto: Rainer Ullrich
Gedrängel: Hilfe gab's am Einstieg. Foto: Ullrich
Schnipp: Das rote Band an der Anlegestelle in Stammheim wird durchschnitten. Foto: Rainer Ullrich

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