SCHNACKENWERTH

Das Dorf lebenswerter gestalten

Beobachtet von Kreisfachberaterin Brigitte Goss (links) unterzeichneten Konrad Bonengel für die Vereinsgemeinschaft Schnackenwerth und Wernecks Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl die Teilnahmeerklärung am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft". Foto: Peter Hartlaub

Den Schwung aus der 1000-Jahr-Feier im vergangenen Jahr wollen die Schnackenwerther nutzen und sich am Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden“ beteiligen. Diese Entscheidung trafen die Einwohner des Wernecker Gemeindeteils bei einer gut besuchten Informationsveranstaltung im Sportheim.

Wernecks Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl unterzeichnete gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft Schnackenwerth, Konrad Bonengel, die Teilnahmeerklärung. Dieser berief sich auf das erfolgreiche Jubiläumsjahr, in dem mit dem neu gestalteten Dorfplatz und der sanierten Kirche sichtbare Zeichen für die Weiterentwicklung des Dorfes gesetzt worden seien.

So wichtig wie die äußeren Veränderungen seien aber auch der Gemeinschaftsgeist und die Bereitschaft, miteinander für ein lebendiges und zukunftsfähiges Dorf anzupacken, meinte Bonengel. „Das ermutigt uns, am Dorfwettbewerb teilzunehmen.“

Zwar sei die Teilnahme eine große Herausforderung für ein so kleines Dorf, aber das Jubiläumsjahr habe Mut gemacht.

Auch Bürgermeisterin Baumgartl unterstrich, dass die Leistung der Schnackenwerther viele Besucher aus der ganzen Region beeindruckt habe. Die Marktgemeinde werde die Wettbewerbsteilnahme unterstützen und begleiten, wo möglich und nötig. Es gehe darum, die zukunftsfähige Entwicklung des Ortes und das Zusammenleben zu stärken.

Den Ablauf des Wettbewerbs und dessen Kriterien stellte Brigitte Goss vor, Kreisfachberaterin des Landratsamts für Gartenbau und Landschaftspflege und Verantwortliche des Landkreises für den Dorfwettbewerb. Unterschiedliche Dimensionen der Zukunftsentwicklung eines Dorfes würden in den Blick genommen: Von der Frage nach den sozial-kulturellen Aktivitäten über die Bau- und Grüngestaltung bis hin zur Infrastruktur.

Es geht um die Zukunft

Deshalb sollten auch nicht der Wettbewerb und die Platzierung im Vordergrund stehen, sondern das gemeinsame, Generationen und Interessengruppen übergreifende Arbeiten an der Zukunftsfähigkeit von Schnackenwerth. „Wie entwickeln Sie den Charakter Ihres Dorfes weiter? Welche Stärken haben Sie, die ausgebaut werden können? Welche Schwächen müssen angegangen werden?“

Der Wettbewerb biete die Chance, sich bewusst mit dem eigenen Dorf und seiner Entwicklung auseinanderzusetzen. Dabei könne der Blick von außen dazu beitragen, eventuell vorhandene „Betriebsblindheit“ zu überwinden. Sie sehe in Schnackenwerth großes Potenzial, ermunterte sie die Anwesenden zur Teilnahme.

Keine Gegenstimme

Bei einer anschließenden Trendabstimmung sprachen sich die Anwesenden ohne Gegenstimme für eine Teilnahme des 400-Einwohner-Dorfes am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden!“ aus.

Diese Chance solle genutzt werden, um Schnackenwerth lebenswerter zu gestalten. „Dabei können wir alle nur gewinnen, auch wenn wir den Wettbewerb nicht gewinnen!“, fasste ein Teilnehmer die Stimmung zusammen.

Menschenmassen zog das Dorf Schnackenwerth im Jubiläumsjahr 2015 in seine Straßen, hier ein Archivfoto vom Fest an Pfing... Foto: Silvia Eidel

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