GEROLZHOFEN

Das skrupellose Dreigestirn

Charly Weikert ist der Zentschöffe Hannes. Foto: Jürgen Kohl

In der Amtsvogtei werden die Besucher des Wandeltheaters Zeugen eines Hexenprozesses. Der Buchbinder Simon Rößer wird von Zentgrafen Valentin Hausherr zur Strecke gebracht. Hausherr wird dargestellt von Klaus Vogt. Als ehrenamtlicher Museumsleiter gehört er dem engeren Organisationsteam für das Gerolzhöfer Luther-Echter-Jahr an. Nach hartnäckiger Überzeugungsarbeit durch Regisseurin Silvia Kirchhof übernahm er schließlich die Rolle des infamen Richters. Es wird sein allererster Theaterauftritt. „Böse gucken, damit hatte ich noch nie Probleme“, schmunzelt er.

Als willfähriger, dem Alkohol zugeneigter Zentschöffe tritt Charly Weikert auf. Der Frankenwinheimer hat schon reichlich Bühnenerfahrung gesammelt. „Theater spielen ist für mich eine schöne Freizeitbeschäftigung. In die Rolle anderer Personen zu schlüpfen, immer was Neues auszuprobieren, das gefällt mir. Und das Miteinander in unserem Team ist einfach toll.“

Stefan Weyer aus Oberschwarzach spielt mit unnachahmlicher Mimik den laut Vorgabe „etwas dümmlichen“ Zentknecht Joffer, der die Befehle des Zentgrafen mit roher Gewalt ausführt. Der Vater zweier Kinder gehört zu einer Gruppe von Berufssoldaten aus dem Standort Volkach, die einmal mehr beim Stadttheater mitwirken. „Durch die Hartnäckigkeit von Silvia Kirchhof habe ich mich zur Teilnahme überreden lassen“, erzählt Weyer. „Es ist eine Freude mitzuerleben, wie die Schauspieler zusammenwachsen.“

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Wandeltheater Ensemble

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Kartenvorverkauf bei Teutsch am Turm, bei der Touristinformation und im Internet. Gespielt wird vom 24. bis 28. Mai und vom 1. bis 5. Juni 2017.

Klaus Vogt spielt den berüchtigten Zentrichter Valentin Hausherr. Foto: Jürgen Kohl
Stefan Weyer aus Oberschwarzach spielt den „etwas dümmlichen“ Zentknecht Joffer. Foto: Jürgen Kohl

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