Wipfeld

Denkmalpflegepreis: Kann das Wipfelder Rathaus gewinnen?

Das Wipfelder Rathaus stammt im Kern aus dem Jahr 1566. die markante Freitreppe wurde 1732 angebaut. Nun möchte man einen Denkmalpflegepreis gewinnen. Foto: Werner Oechsner

Das historische denkmalgeschützte Rathaus von Wipfeld bewirbt sich um den Denkmalpflegepreis 2020. Ausgezeichnet werden der Bauherr, das entsprechende Bauwerk und der beteiligte Ingenieur. Der Gemeinderat gab in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für die Bewerbung.

Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben: private Bauwerke (diese Kategorie ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert) und öffentliche Bauwerke. Der Preis wird sowohl bei den privaten als auch bei den öffentlichen Bauten in den Klassifizierungen Gold, Silber und Bronze vergeben.

Mit zwei Satzungsbeschlüssen, die einstimmig erfolgten, zieht Wipfeld einen Schlussstrich unter den Anschluss an die Fernwasserversorgung. In den Jahren 2014/15 wurde das Projekt in Angriff genommen, die Grundstückseigner mussten eine Vorauszahlung leisten. Nach fünf Jahren war nun die letzte Rechnung eingegangen.

Neue Beitragssatzung

Und die Berechnungen ergab eine Nachzahlung für die Bürger: Rund 90 Prozent der tatsächlichen Kosten haben die Grundstückseigentümer schon bezahlt, das letzte Zehntel wird jetzt über Bescheide eingefordert. Der Gemeinderat beschloss diese letzte Zahlung und eine neue Beitragssatzung für das Fernwasser.

In der Ahornstraße kann nun ein Einfamilienhaus mit Schuppen und Carport entstehen: der Gemeinderat erteilte dem Bauantrag seine Zustimmung und befreite den Bauherrn von Regelungen des Bebauungsplanes.

Keine eigenen Stellungnahmen wird Wipfeld bei angefragten Vorhaben der Nachbargemeinden abgeben. Dies betrifft sowohl Grafenrheinfeld – da ging es um Wasserrechtliches am Kernkraftwerk -  als auch Kolitzheim, das eine Änderung im Flächennutzungsplan angezeigt hatte.

Mit 45 Euro können die Wahlvorstandsmitglieder bei der Kommunalwahl 2020 rechnen, 30 Euro genehmigte der Gemeinderat für Hilfskräfte. Am Sonntag, 15. März, werden unter anderem der Gemeinde- und der Kreistag gewählt.

Leselust bei Schülern wecken

Das Leseprojekt der Mittelschule Holderhecke in Bergrheinfeld kann sich über 700 Euro aus Wipfeld freuen. Mit diesem Betrag beteiligt sich die Gemeinde, um die Leselust der Schüler zu wecken und zu fördern..

Um der steigenden Nachfrage nach Bauland für Wohnungen nach zu kommen, wird Wipfeld für das Gebiet "Thiergärten 2" einen Bebaungsplan aufstellen. Das Gebiet umfasst etwas mehr als 0,6 Hektar und liegt nördlich des bereits bestehenden Baugebietes Thiergärten.

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