GEROLZHOFEN

Der Erlös fließt für mildtätige Zwecke

Die Urkunde ist da: Die Direktoren der VR-Bank Gerolzhofen, Klaus Henneberger (links) und Hubert Zinkl, mit dem Dokument, das die Gründung der „Stiftung der VR-Bank Gerolzhofen eG“ bestätigt. Foto: Norbert Finster

Die VR-Bank Gerolzhofen will ihr soziales Engagement weiter ausbauen. Sie hat jetzt die „Stiftung der VR-Bank Gerolzhofen eG“ gegründet. Die Stiftung ist zunächst einmal mit einem Grundkapital von 250 000 Euro ausgestattet. Das Geld stammt aus Erträgen der Bank.

Aus den Erlösen der Stiftung sollen ausschließlich gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Geschäftsgebiet der Bank (weite Teile der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen und der Großgemeinde Kolitzheim) gefördert werden. Die Stiftung ist selbstlos und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Wer in den Genuss von Förderung kommt, entscheidet der Stiftungsvorstand, bestehend aus den VR-Bank-Direktoren Hubert Zinkl und Klaus Henneberger. Der Stiftungsbeirat ist identisch mit dem Aufsichtsrat der Bank. Die Aufsicht über die Stiftung hat die Regierung von Unterfranken, die auch die Anerkennungsurkunde ausstellte.

Mit der Stiftungsgründung will die VR-Bank die Hilfe zur Selbsthilfe fördern, die einst auch Motiv der Gründungsväter von Genossenschaften, Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch, war.

Das Grundkapital soll in den nächsten Jahren durch weitere Zuführungen aufgestockt werden. Auch privaten Stiftern und Spendern steht die Stiftung offen. Zuwendungen mit oder ohne Zweckbestimmung sind jederzeit möglich. Das gilt für Privatpersonen und Unternehmen. Das Kapital der Stiftung bleibt dauerhaft erhalten, selbst wenn es die VR-Bank Gerolzhofen zu irgendeinem Zeitpunkt einmal nicht mehr geben sollte, betonen die beiden Direktoren. Die Erträge sollen unbürokratisch und in voller Höhe ausgeschüttet werden.

5000 Euro Ausschüttung

Auch in Zeiten niedriger Zinsen und eines konservativen Anlageverhaltens rechnen Zinkl und Henneberger mit etwa 5000 Euro im Jahr, die ausgeschüttet werden können.

Nichts zu tun hat die Stiftung mit der regelmäßigen Unterstützung sozialer, caritativer und gesellschaftlicher Einrichtungen, die die Bank leistet und weiter leisten will. Sie betrug 2014 etwa 27 000 Euro.

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