Gerolzhofen

Der Wortklang der Kindheit

"Karussell"-Akteure und Publikum schwelgten in Erinnerungen
Carolin Auer (links) und Annika Feig bei ihrem Auftritt im Theaterhaus.
Carolin Auer (links) und Annika Feig bei ihrem Auftritt im Theaterhaus. Foto: Norbert Finster

Mit Wörtern kann man viel machen. Man kann sie denken, lesen, sprechen, singen, hören, mit ihnen spielen, gar zaubern. Es gibt auch Wörter, die an die eigene Kindheit erinnern. Die wieder hervorzukramen, war das Ziel beim Auftakt der Wortklang-Reihe des Vereins "Das Karussell" im Gerolzhöfer Theaterhaus. Das Thema lautete „Kindheit“.

An diesem Abend stellten die Künstler und Künstlerinnen ihre liebsten Kinderbücher, -reime und -lieder auf vielfältige Art und Weisen vor. Die Zuschauer konnten in Erinnerungen schwelgen und den Klängen ihrer eigenen oder einer anderen Kindheit lauschen. Viel gelacht wurde bei Torsten Feigs Interpretation des Kinderbuches „Kasimir lässt Frippe machen“, indem er Frippe gekonnt auf Berlinerisch seine nicht sehr erfolgreiche Reparatur-Werkstatt leiten ließ.

Die Zuschauer waren immer wieder eingebunden. So spielte Torsten Feig ganz kurz Kinderlieder wie "Pippi Langstrumpf", "Nils Holgerson" oder "Sandmann"  an, die die Zuhörer erraten sollten. Imposant wurde es mit Christoph Auer und seiner kraftvollen Lesung von Friedrich Schillers Ballade „Der Taucher“. Und bezaubernd mit Amelie und Carolin Auer, die das Kinderbuch „Das kleine Ich bin ich“ sowie das Lied „Wenn ich ein Vöglein wär“ mit Gesang und Klavier inszenierten.

"Das Karussell" lädt ein zum nächsten Wortklang am 12. April um 19.30 Uhr zum Thema „Frühling“ im Theaterhaus Gerolzhofen. Weitere Infos unter www.das-karussell.org

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