OBBACH

Der heiße Weg zum Eisen

Studierende der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie an der Universität Bamberg forschten mit Professor Andreas Schäfer auf dem Obbacher Schlossgut. In einem nachgebauten Rennofen wurde Eisen wie vor 2000 Jahren gewonnen.
Auf der Hand: Auf dem Schlackeklotz befanden sich beim Obbacher Verhüttungsexperiment etliche solche Eisenplättchen.
Wenn die alten Germanen oder Römer vor 2000 Jahren ihre Schwerter oder Werkzeuge schmieden wollten, mussten sie das nötige Eisen dafür aufwändig gewinnen. Wie die Verhüttung von Eisenerz damals vor sich ging, weiß man im Prinzip. Aber etliche Details sind bis heute nicht geklärt. Weshalb sich die Experimentelle Archäologie der Universität Bamberg erneut an einen Schmelzversuch im nachgebauten Rennofen auf dem Obbacher Schlossgelände wagte. Vier Tage lang hieß es dort: Forschen und Lehren. Studierende der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie waren nach 2013 erneut mit Professor Andreas Schäfer auf das ...
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