Schweinfurt

Der „weibliche Spirit“ wird gewünscht

In der c-factory der FHWS konnten die Teilnehmerinnen der Schnuppertage miterleben, wie der Metallfräser eingestellt werden kann und wie anschließend auf Basis der Eingaben der Fräser arbeitet. Foto: Katja Klein

Zum mittlerweile zwanzigsten Mal wurden für Mädchen der 8. bis 12. Jahrgangsstufe die technisch-naturwissenschaftlichen Schnuppertage veranstaltet, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ziel ist es seit zwei Jahrzehnten, einen Einblick zu geben in technischen wie naturwissenschaftlichen Studiengänge und Berufe in der Hochschule Würzburg-Schweinfurt sowie im Unternehmen Schaeffler Technologies AG & Co. KG und diese direkt vor Ort ausprobieren zu können. An zwei Tagen werden insgesamt 50 Workshops bereitgehalten: 33 an der FHWS sowie 17 im Unternehmen Schaeffler. Fragen können jederzeit gestellt werden, ein Austausch ist ausdrücklich gewünscht.

Die Vizepräsidentin der FHWS, Professorin Dr. Gabriele Saueressig, die Frauenbeauftragte an der FHWS, Professorin Dr. Christina Völkl-Wolf, sowie die Referentin Sonja Ehrenfels begrüßten die Schülerinnen und bedankten sich bei den Gästen (unter anderem aus Schulen, Landkreisen, Unternehmen, dem Stadtjugendring, der Bundesagentur für Arbeit, Hochschul-Angehörigen sowie Gründungsmitgliedern der Schnuppertage) für deren Engagement.

Im Anschluss teilten sich die Mädchen auf in verschiedene Workshops. Angeboten wurde in der Hochschule in Schweinfurt unter anderem: das dreidimensionale Konstruieren eines Kerzenständers, der Besuch im Virtual Reality Labor mit einer Mischung aus Computergrafik, Produktionstechnologie und Wahrnehmungspsychologie. Die Teilnehmer konnten sich mit Smart Cities beschäftigen und der Fragestellung, wie Legoroboter im Alltag helfen können. Am zweiten Tag stand den Mädchen im Unternehmen Schaeffler unter anderem zur Verfügung: ein Programm mit Workshops zur Energie der Zukunft mit Windrädern, als „Herrscherin der Lüfte“mit Druckluft-Experimenten, oder zu „Changing Colours“ mit Lichteffekten einer Rainbow-LED-Lampe.

Zum Abschluss hatten die Mädchen die Möglichkeit, in Evaluationsbögen Lob, Kritik und Anregungen zu geben für die Schnuppertage 2019. Gefragt wurden sie außerdem, ob sie sich ein Studium, einen Beruf im Bereich Technik und Naturwissenschaften vorstellen könnten.

Die Frauenbeauftragte an der FHWS, Professorin Dr. Christina Völkl-Wolf, zeigte in einem kleinen Rückblick den Werdegang der mittlerweile 20. Schnuppertage auf. Im Jahr 2000 kamen 77 Schülerinnen zu den ersten Schnuppertagen mit dem Motto „Free your mind“ in den Pfingstferien an die Hochschule. In den weiteren Jahren pendelte sich die Zahl der Teilnehmerinnen auf 120 bis 200 ein, das Angebot wurde auf die Herbstferien verlegt. Mittlerweile kann die FHWS junge Frauen in MINT-Studiengängen begrüßen, die früher als Schülerinnen während der Schnuppertage erstmals die Hochschule besucht hatten.

Um das Projekt erfolgreich umzusetzen, kooperiert die Hochschule organisatorisch wie finanziell mit dem Unternehmen Schaeffler Technologies AG & Co. KG, der Stadt und den Landkreisen Schweinfurt, Haßberge, Main-Spessart, Bad Kissingen sowie Rhön-Grabfeld und wird unterstützt von der Bundesagentur für Arbeit Schweinfurt, der MINT-Region Mainfranken, der Wissenswerkstatt Schweinfurt sowie vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI).

Weitere Informationen: https://schnuppertage.fhws.de/schweinfurt/programm, der Film unter www.fhws.de/frauen

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