SCHWEINFURT

Die Faszination der Fratze

Es waren die fürchterlichen Verletzungen der Kriegsverstümmelten, die den Grundstein für die Gesichtschirurgie legten, die heute vor anderen Herausforderungen steht.
Vom Krieg gezeichnet: Professor Alexander Kübler (links) und Professor Rainer Schmelzeisen mit dem Bild eines Gesichtsverstümmelten. Foto: Foto: Eichler
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs erhielten die Soldaten der „Entente“ noch Schützenhilfe vom Feind: Wann immer der Deutsche seinen Kopf über den Schützengraben reckte, kündigte er sich an, mit der Spitze seiner Pickelhaube, die ursprünglich Säbelhiebe der Kavallerie abwehren sollte. Im Stellungskrieg hatte sich die Reiterei rar gemacht, stattdessen bot der lederne Kopfschutz eine Einladung zum Kopfschuss. Das Trommelfeuer der Artillerie tat sein Übriges zu insgesamt 17 Millionen Toten, 20 Millionen Verwundeten, und völlig neuartigen Verletzungen. Es geht um „Gesicht-Kunst-Chirurgie“ in ...
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