Gerolzhofen/Würzburg

Die Heimkehr der Frankenapostel

60 Jahre danach In einer Nacht- und Nebelaktion waren die Reliquien von Kilian, Kolonat und Totnan im Jahr 1943 vor dem Zugriff der Nazis in Gerolzhofen versteckt worden. Vor 60 Jahren kehrten sie in einer dreitägigen feierlichen Prozession wieder nach Würzburg zurück.

Dass die wichtigsten fränkischen Reliquien während des so genannten Dritten Reiches gerade in Gerolzhofen versteckt wurden, ist ein Indiz für die Wertschätzung, die man dem als Nazigegner bekannten, aber gleichzeitig als klug, besonnen und vorsichtig geltenden Gerolzhöfer Stadtpfarrer Josef Hersam kirchlicherseits entgegenbrachte. Beim Verstecken der Reliquien und Teilen des Domschatzes im Nordturm der Pfarrkirche scheint es weniger um eine Sicherung vor möglichen Kriegsschäden gegangen zu sein. Denn dass die wegen ihrer überragenden Kunst- und Kulturschätze berühmte Bischofsstadt am Main je einem ...
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