SCHWEINFURT

Die Opfer des NSU: Wanderausstellung im Alten Rathaus

9. September 2000: Der Blumengroßhändler Enver Simsek vertritt in Nürnberg einen Angestellten, der im Urlaub ist, am mobilen Verkaufsstand. Um die Mittagszeit sieht man die Blumen, den Stand, den weißen Lieferwagen, aber keinen Verkäufer.
Ausstellung eröffnet: Frank Firsching (Schweinfurt ist bunt) und Referentin Birgit Mair vor der Tafel eines Opfers der rechtsradikalen Verbrecher des „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund). Foto: Foto: Waltraud Fusch-Mauder
9. September 2000: Der Blumengroßhändler Enver Simsek vertritt in Nürnberg einen Angestellten, der im Urlaub ist, am mobilen Verkaufsstand. Um die Mittagszeit sieht man die Blumen, den Stand, den weißen Lieferwagen, aber keinen Verkäufer. Über zwei Stunden später findet ein Kunde den schwer verletzten Mann im Lieferwagen, getroffen von acht Kugeln. Enver Simsek stirbt zwei Tage später im Klinikum Süd. Er wurde nur 38 Jahre alt, hinterlässt seine Frau, eine Tochter (14) und einen Sohn (13). Enver Simsek, 1961 in der Türkei geboren, ist der erste von zehn Migranten, welche die Neonazi-Verbrecher Uwe Mundlos ...
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