SCHWEINFURT

Die Sommerkinder der Industrie

Bei den Sommerkindern geht es hoch hinaus – sogar ins All. Und dort hat es sich die Gruppe im Raumschiff bequem gemacht beim Staffelspiel Weltraumstation. Foto: Ingo Göllner

Halbzeitbilanz bei den Sommerkindern: „Es macht uns schon ein wenig stolz, dass es seit so vielen Jahren gelingt, ein anspruchsvolles Programm für die teilnehmenden Kinder zusammenzustellen. Die Eltern wissen, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind. Eine runde Sache!“, mso Stefan Zeller, Leiter der gfi gGmbH in Schweinfurt.

Die Eltern arbeiten, die Kinder haben Spaß

Die gfi ist verantwortlich für ein Sommercamp, bei dem der Nachwuchs von Unternehmen aus der Region Urlaub machen kann, während die Eltern arbeiten. Zur Halbzeit hat man die Firmenchefs und Medienvertreter eingeladen. Einige Kinder lassen sich von den Besuchern nicht ablenken, während sie im Freien toben, im Haus basteln oder Kicker spielen. Andere wuseln aufgeregt um die Besucher herum und antworten gerne auf die Fragen. „Ich fand das Löten der Wetterstation sehr interessant, auch der Ausflug zur Kartbahn nach Gerolzhofen war ein tolles Erlebnis“, berichtet Hanna aus Oberschwarzach mit einem strahlenden Lächeln.

Chiara aus Schweinfurt gefällt das Basteln am besten. „Wir Mädchen haben aus Tonpapier ein Aquarium gebastelt, während die Jungs aus Lego einen Flughafen gebaut haben.“ Ayana aus Kolitzheim findet die Betreuer sehr nett. „Hier hat man nie Langeweile, es sind immer Freundinnen da, die mit einem Spielen.“ Annika aus Schweinfurt gefällt auch das Spielen im Freien und das Basteln am besten.

Vier Wochen Programm am laufenden Band

Vier Wochen lang werden die Kinder von erfahrenen Pädagogen betreut, und die haben sich einiges für die Kinder ausgedacht. „Die Kinder sind mit Eifer dabei und freuen sich über die angebotenen Programmpunkte“, so Elke Riegger, verantwortliche Koordinatorin der gfi Schweinfurt, „sind aber auch froh, wenn sie Freizeit haben und einfach mal chillen können.“

Weil Wissen Macht ist

In der ersten Woche ging es um das Erleben. Mit allen Sinnen des Körpers die Welt zu entdecken, zu spüren, zu fühlen und auch zu genießen. In der Woche danach wurden Erfindungen der Wissenschaft und Technik unter die Lupe genommen. Dabei durften die Kinder auch selbst Experimente durchführen, um zu erfahren, ob in ihnen ein kleiner Forscher steckt. Dabei wurden die Betreuerinnen von Studenten des Hauptsponsors SKF unterstützt, die den technischen Part übernommen haben. Auch die Verpflegung für die Sommerkinder wird von der SKF-Kantine geliefert.

In Woche drei geht es darum, nicht-alltägliche Erfahrungen zu machen, denn „Erfahrungen schaffen Wissen und Wissen ist Macht“, so steht es im Flyer, den die Eltern bereits im Frühsommer erhalten haben. Und am Ende wird vielleicht sogar der Stein der Weisen gefunden. In der letzten Woche sollen sich die Kinder erholen. Nach all den Erlebnissen, Erfahrungen und Erfindungen haben sich die Kinder das verdient, wie es in einer Mitteilung heißt.

„Zur Gewinnung von Mitarbeitern ist es für die Wirtschaft von entscheidender Bedeutung, dass ein familienfreundliches Umfeld vorhanden ist“, sagt Riegger. Pro Woche können 30 Kinder aufgenommen werden, Mehrfachbuchungen sind möglich. Mit einer durchschnittlichen Auslastung von 80 Prozent sind die Verantwortlichen zufrieden und sicher, dass die Sommerkinder auch 2018 angeboten werden.

Schulterschluss für ein Programm

Die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH organisiert das Projekt in Kooperation mit den Partnern SKF GmbH, Schaeffler Technologies AG & Co. KG, FIS Informationssysteme und Consulting GmbH, FIS-ASP Application Service Providing und IT-Outsourcing GmbH, St. Josef Krankenhaus, Leopoldina Krankenhaus, Leo-Service GmbH und neu der LABOklin GmbH & Co. KG, ein Labor für klinische Diagnostik aus Bad Kissingen.

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