SCHWEINFURT

Die Soziokultur als Stiefkind der Stadt

Zwölf Millionen Euro gibt die Stadt Schweinfurt im Jahr für Kultur aus, aber nur 120 000 Euro für die freie Kulturszene, sagen Kulturschaffende. Das sei ein Skandal.
„Pflasterklang“: Szene aus dem bunten Schweinfurter Straßenfest Anfang September, veranstaltet vom Kulturpackt. Dass in Schweinfurt die freie Kulturszene, wie sie etwa Kulturpackt und Disharmonie verkörpern, im Vergleich zur ... Foto: Foto: Martina Müller
„Zwölf Millionen Euro gibt die Stadt Schweinfurt im Jahr für Kultur aus – aber nur 120 000 Euro für die freie Kulturszene“, sagte Jürgen Dahlke bei der sehr gut besuchten Kulturmatinee der SPD-Landtagsfraktion am Sonntag im KuK (Kino und Kneipe). Das sei „unverhältnismäßig wenig, skandalös“. „Das muss sich dringend ändern, die Akteure der freien Kultur robben auf dem Zahnfleisch“, so Dahlke weiter. Er kritisierte auch, dass „Bayern das einzige Bundesland ist, das keine Mittel für die Soziokultur bereitstellt“, und wünschte sich ...
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