Schweinfurt

Die TG-Bigband begeisterte bei ihrem Dreikönigs-Konzert

Rund 400 Gäste lauschten der mitreißenden Parade von 25 Bigband-Titeln und erlebten einen swingenden Start ins neue Jahr.
Vor großem Publikum spielte die TG-Bigband in der Hans-Appold-Halle am Lindenbrunnenweg.
Vor großem Publikum spielte die TG-Bigband in der Hans-Appold-Halle am Lindenbrunnenweg. Foto: Martina Müller

Mit großem Applaus wurde die TG-Bigband bei ihrem traditionellen Dreikönigs-Konzert von etwa 400 Zuhörern in der Hans-Appold-Turnhalle begrüßt. Jung und Alt, Mitglieder, Freunde und Fans der Band trafen sich bei einem Glas Sekt zum swingenden Einstieg in das neue Jahr. Und Sängerin Mira Mancino versprach ihnen für 2020:  "The best is yet to come" (Das Beste kommt noch) von Cy Coleman.

Dirigent Fabian Usleber begrüßt das große Publikum mit guten Neujahrswünschen und schon beginnt eine mitreißende Parade von 25 Bigband-Titeln, dabei auch neue, schwierige wie etwa "One Man Band" oder die Jazzrock-Nummer "Rippin'N'Running" von Gordon Goodwin. Die TG-Bigband hat sich unter Uslebers Leitung ein beachtliches Repertoire erarbeitet, Ergebnis intensiver Probenarbeit und dem Einsatz der Musikerinnen und Musiker und ihrer Freude am Musizieren in einer Bigband.

Sängerin Sabine Boujong interpretiert mit viel Jazzfeeling den swingenden Titel "Orange Coloured Sky" mit seinen explosiven Begeisterungsausbrüchen "Flash, Bam, Alakazam". Mit "Dream a little Dream of me", passenderweise von "The Mamas and the Papas", gratuliert sie ihrem überraschten Vater zum Geburtstag.

Weiter geht es mit reinen Bigband-Kompositionen, in denen die Band wieder einmal mit ihrem homogenen Sound, der sonoren Saxofon- und Posaunengruppe und der blitzenden Trompeten-Sektion begeistert. Auch die Rhythmusgruppe ist mit Anna Barbara Keck/Martin Antoni (Piano), Gerlinde Keck (Bass) und Thomas Seufert/Martin Antoni (Schlagzeug) ausgezeichnet besetzt.

Dieses Können der Band wäre allerdings durch ein ausgeprägteres Dynamik-Spiel weiter zu verbessern. Muss wirklich jedes "Forte" bis zum "Fortissimo possibile" ausgereizt werden? Gerade in den balladesken Gesangstiteln wäre oft etwas mehr Zurückhaltung angebracht, um die meist lyrischen Texte zur Geltung zu bringen.

Interessante Hintergründe

Eine Bereicherung, dass die Sängerinnen und Usleber immer wieder von den Hintergründen der Musikstücke erzählen. So erfährt man von Sabine Boujong über den Musical-Titel "Send in the Clowns", dass hier eine enttäuschte Liebe beschrieben wird. "Und wenn es ganz schlimm wird, im Leben und im Zirkus, gilt die amerikanische Redensart "Send in the Clowns", sagt Sabine Boujong. Ihre Songs  "Cheek to Cheek"  und "Mr. Zoo Suit"  sind swingende Evergreens.

Musik und Gesang begleiten und begeistern die Sängerin Mira Mancino schon seit ihrer Kindheit in der Slowakei. Mit großer Emotion und viel Herz erweckt sie die Texte ihrer Songs zum Leben. So etwa im Aretha Franklin-Hit "A natural Woman", "Everything"  oder in "Save the last Dance for me". Als sichere Instrumentalsolisten erweisen sich Fabian Usleber (Posaune), Werner Balandat, der die Ballade "The Nearness of you" auf seinem Flügelhorn vorträgt, Markus Bretscher (Klarinette und Altsaxofon), Robert Godau (Posaune) und Burkard Pfister (Trompete).

Nach der Zugabe mit "Mac the Knife" und dem "Johnson Rag" feiert das begeisterte Publikum "seine" TG-Bigband mit stürmischem Applaus und stehenden Ovationen.

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