GEROLZHOFEN

Dieselspur über fast 20 Kilometer

Feuerwehr

Pech gehabt hat am Donnerstag ein Autofahrer aus der Region. Gegen Mittag holte er seinen Wagen aus einer Werkstatt in Frankenwinheim ab. Er fuhr dann rund 20 Kilometer über Gerolzhofen, Dingolshausen, Michelau, Geusfeld und Wustviel bis nach Untersteinbach und legte dabei mehrere Stationen ein, um Einkäufe zu erledigen. Erst in Untersteinbach bemerkte er, dass er eine Dieselspur hinter dem Auto hatte. „Löblicherweise“, so die Polizei in Gerolzhofen, verständigte er sofort die Polizei in Haßfurt und bekannte sich als Verursacher der Dieselspur. Die Gerolzhöfer Ordnungshüter übernahmen den Fall. Bei der Verfolgung der Spur ergab sich, dass sie an den Stellen, wo der Mann langsamer gefahren war oder angehalten hatte, eine intensivere Spur ergab als auf freier Strecke. Der Defekt lag einem Einspritzschlauch für den Dieselkraftstoff, der geplatzt war. Der Defekt hatte allerdings nichts mit dem Werkstattbesuch vorher zu tun. Die Feuerwehren aus Gerolzhofen, Dingolshausen, Michelau und Untersteinbach banden die Dieselspur ab. Polizeilicherseits hat der Verursacher keine Konsequenzen zu erwarten, weil das Malheur wie ein unverschuldeter Unfall behandelt wird. Wohl aber könnte es sein, dass ihm die eine oder andere Feuerwehr eine rechnung stellt.

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