Kolitzheim

Drei tote Pferde: Polizei findet keine Hinweise auf Gift

Im Raum Kolitzheim (Lkr. Schweinfurt) starben kurz hintereinander drei Pferde. Der Verdacht, dass möglicherweise Gift im Spiel war, hat sich bei den Ermittlungen der Polizei nicht erhärtet.
Im Raum Kolitzheim starben kurz hintereinander drei Pferde. Der Verdacht, dass dabei möglicherweise Gift im Spiel war, hat sich nicht erhärtet. Foto: Symbolbild Michael Bauer

Ende September und Anfang Oktober starben im Raum Kolitzheim drei Pferde in unterschiedlichen Ställen. Die Polizei in Gerolzhofen konnte zunächst nicht ausschließen, dass die Tiere möglicherweise vergiftet wurden. Bei ihren Ermittlungen konnte die Polizei allerdings keinerlei Anhaltspunkte finden, dass die Tiere tatsächlich durch ein Gift-Attentat umgekommen sind, teilt die Leiterin der Inspektion Gerolzhofen, Erste Polizeihauptkommissarin Margit Endres, jetzt auf Anfrage mit. Es seien in der Zwischenzeit auch keine weiteren Verdachtsfälle der Polizei bekannt geworden.

Das Ermittlungsergebnis der Polizei wird nun der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vorgelegt, die das Verfahren mutmaßlich einstellen wird.

Das Veterinäramt am Landratsamt Schweinfurt sei Ende der zweiten Oktoberwoche telefonisch durch die Polizeiinspektion Gerolzhofen über die Vergiftungsverdachtsfälle im Raum Kolitzheim informiert wurde, erklärt Uta Baumann, Pressesprecherin des Landratsamts Schweinfurt. "Zuvor hatte das Veterinäramt hiervon keine Kenntnis."

Keine Proben genommen

Die Veterinäre hatten dann allerdings keine Möglichkeit mehr zu überprüfen, ob tatsächlich Gift im Spiel war. Denn: "Zum Zeitpunkt des Telefonats waren unseres Wissens nach die Tierkörper offensichtlich bereits durch die Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgt worden." Es habe deshalb für das Veterinäramt keine Möglichkeit mehr bestanden, noch Untersuchungsmaterial zur Beweissicherung zu entnehmen, sagt die Pressesprecherin. "Das Veterinäramt beriet daher die Polizeiinspektion Gerolzhofen zum weiteren Vorgehen in künftigen, ähnlichen Fällen."

Falls in Zukunft bei Tieren doch wieder Vergiftungserscheinungen festgestellt werden, sollten sich die Tierhalter unverzüglich an die Polizei und natürlich an einen Tierarzt wenden, damit gegebenenfalls beweissichernde Maßnahmen getroffen werden können, rät die Polizeiinspektion Gerolzhofen.

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