Geldersheim

Droht dem Soultalk-Projekt im Ankerzentrum das Aus?

Einzigartig in Deutschland und ein Leuchtturmprojekt: die psychosoziale Beratung von Geflüchteten für Geflüchtete im Ankerzentrum. Doch der Fortbestand ist unsicher.
Beratungsgespräch: Saad Ibrahim Guelle ist einer der Laienberater in der Ambulanz für seelische Gesundheit in der Ankereinrichtung. Er berät neu angekommene Geflüchtete mit seelischen Problemen.   Foto: Foto SoulTalk
Es ist fest etabliert, wissenschaftlich evaluiert und sehr erfolgreich: das "Soultalk"-Projekt. In der "Ambulanz für Seelische Gesundheit" in der Schweinfurter Ankereinrichtung bieten geschulte Geflüchtete psychosoziale Beratung für neuangekommene Geflüchtete an - und das in der Muttersprache. Doch dem vielversprechenden Projekt der Würzburger Erlöserschwestern könnte das Aus drohen, weil weder Bund- noch Landesregierung bei der Finanzierung mithelfen wollen."Wir verstehen es nicht", zeigt sich die Pressereferentin der Kongregation, Miriam Christof, enttäuscht.
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