EUERBACH

Ehrenamtliche und Profis Hand in Hand

Dorfwettbewerb im Blick: Vor dem sanierten historischen Feuerwehrhaus von Euerbach widmet sich Toni Keidel, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins, der Anlage um den Jakobusbildstock von 1518. In Form einer Muschel fasste er sie neu.
Dorfwettbewerb im Blick: Vor dem sanierten historischen Feuerwehrhaus von Euerbach widmet sich Toni Keidel, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins, der Anlage um den Jakobusbildstock von 1518. In Form einer Muschel fasste er sie neu. Foto: Silvia Eidel

Etliche Verschönerungsprojekte stehen in Euerbach auf der Liste, das sich zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ angemeldet hat. Für den Dorfteich und das alte Feuerwehrhaus genehmigte der Gemeinderat jetzt die Sanierungskosten.

Eine Symbiose aus Ehrenamt, Handwerkern und gemeindlichem Bauhof habe sich für die Verbesserung etlicher Gebäude und Plätze gefunden, schickte Bürgermeister Arthur Arnold in der Gemeinderatssitzung voraus. Eine Mannschaft um den Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins, Toni Keidel, kümmere sich um Baumpflanzaktionen, um eine Verschönerung am Jakobus-Bildstock, um Illustrierungen an der katholischen Kirche. Der Siedler- und der Trachtenverein haben ihre Vereinshäuschen neu gestrichen, die Freiwillige Feuerwehr etliche Eigenleistung bei der Sanierung ihres alten Gebäudes geleistet. Dennoch sind vor allem Materialkosten in Höhe von knapp 19 000 Euro am Feuerwehrhaus angefallen: für Elektrik, neue Bleche an der Turmspitze, neue Tore, Verputz und Anstrich. Der Gemeinderat billigte nachträglich diese Ausgaben.

Aufgrund der günstigen Herbstwitterung war auch bei der Verbesserung am Dorfteich Eile geboten, so Arnold. Nachdem Jugendliche im Projekt „Drei Tage Zeit für Helden“ vor einigen Jahren das Gelände grundsätzlich betretbar gemacht hatten, war jetzt fachliches Wissen um Wasserstand, Bodenbeschaffenheit und geeignete Bepflanzung gefragt. Zumal die Wasserfläche aufgrund des hohen Nährstoffeintrags zusehends veralgte.

Die Planung für die Umgestaltung übernahm ein Fachmann, der Bauhof setzte sie in wenigen Tagen um. Damit die Quellen besser laufen, wurde das Gewässer tiefer gebaggert und Steine eingebracht. Ein Teil des Bodens um die verkleinerte Wasserfläche wurde ausgetauscht. Muschelkalkquader gliedern die Fläche und dienen als Sitzgelegenheit. Die Bepflanzung des Geländes wird im kommenden Frühjahr erfolgen. Die ganze Anlage soll künftig leichter zu pflegen sein, so der Bürgermeister. Die Kosten für die Umgestaltung von rund 10 000 Euro erkannte der Gemeinderat einstimmig an.

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