UNTERSPIESHEIM

Ein Fest für die ganze Familie

Früh übt sich, wer ein Meister werden will… Foto: Leo Stöckinger

Im Rahmen der 1225 Jahr Feier gestaltete die Interessengemeinschaft Unterspiesheim das Brunnenfest mit vielen Attraktionen.

Der Festgottesdienst unter dem Motto „Zeitfenster“ fand am Platz der Generationen statt. Geschmückt mit dem Fenster der Geschichte, das sich während des Festgottesdienstes, zelebriert von Pfarrer Thomas Amrehn, auftat. Gertrud Wieland, alias Hruadunne, ihr Gemahl Hiltrich (Martin Mack) und Pfarrer Heinrich Pfortner (Pfarrer Thomas Amrehn) stießen das Fenster der Zeit auf.

Hruadunne fragte: „Ist es nicht interessant, dass am Beginn eurer Geschichte ein Geschenk steht?“ Sie sprach die Schenkungsurkunde vom 12. September 791 an. Auch Hiltrich fragte nachdenklich: „Wie setzt ihr eure Begabungen ein?“ Pfarrer Pfortner, der 1646 starb, teilte mit: „Seht ihr, dass es Flucht und Vertreibung schon immer gegeben hat. Ich musste das Schicksal eines Flüchtlings erleben.“

Im Hier und Jetzt fand das Gespräch zwischen dem Ministranten Jan Volz und Pfarrer Amrehn statt. Geschichte interessierte den Jungen nicht, lediglich, dass er Bälle für das Pokemon Spiel in der Kirche sammeln konnte, das wusste Jan. Beide waren sich am Ende des Gesprächs einig, dass die Geschichte auch für die junge Generation wichtig ist.

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Brunnenfest Sonntag

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Nach dem Gottesdienst, bei dem sich auch die Kinderkirche einbrachte, spielten die Spiesheimer Musikanten und stellten im Kindergarten ihre Instrumente zur Verfügung, damit die Besucher sie ausprobieren konnten.

Mit Hilfe von Fachkräften aus der Holzverarbeitung bastelten Kinder Stelzen und Vogelhäuschen. Ein Publikumsmagnet war die Ausstellung in der Kirche St. Sebastian. Die Dorfführungen mit den beiden Dorfhistorikern Eric Dittmann und Michael Ortner wurden sehr gut angenommen.

Von der Kuh bis zum Milchshake, war das Motto am Stand des Bayerischen Bauernverbandes. Die Unterspiesheimer Jäger und die Waldkörperschaft informierten über Wald und Wild in der Spiesheimer Gemarkung. Dorfrundfahrten mit der Pferdekutsche waren genauso beliebt wie das Spritzen mit dem Feuerwehrschlauch.

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