KOLITZHEIM

Ein Fußballstadion aus Hölzchen nachgebaut

Stadtviertel errichtet: Mit 20 000 Parketthölzchen und einigen wenigen Zusatzteilen können Buben und Mädchen unter Anleitung von „BauSpielMobil“ eine ganze Stadt bauen. Immer mit dabei ist Spieltrainer Michael Keim (hintere Reihe, Zweiter von links).
Stadtviertel errichtet: Mit 20 000 Parketthölzchen und einigen wenigen Zusatzteilen können Buben und Mädchen unter Anleitung von „BauSpielMobil“ eine ganze Stadt bauen. Immer mit dabei ist Spieltrainer Michael Keim (hintere Reihe, Zweiter von links). Foto: Dominik Dorsch

Ein ganzes Stadtviertel aus nur 20 000 Parketthölzchen bauen, dazu bedarf es reichlich Fantasie, Kreativität und Ausdauer. All diese Eigenschaften brachten die 25 Kinder mit, die an der Ferienspaßaktion „BauSpielMobil“ in Kolitzheim teilnahmen.

Nach einer dreiminütigen Einführung von Spieltrainer Michael Keim bauten die Mädchen und Jungen unter anderem ein Rathaus, einen Zoo, ein Fußballstadion und ein Schwimmbad detailgetreu nach.

Nach und nach gab Keim immer wieder neue Impulse. Beispielsweise bekamen die Kinder noch größere Bausteine und etwas später dann noch bunte Karten und Figuren, um die Stadt mit Farbe zu füllen.

„Den Kindern das klassische Spielen abseits von PCs und digitalen Konsolen (wieder) näher zu bringen“, lautet das Ziel, mit dem Michael Keim aus Obertheres im Jahre 2007 die Firma MainSpielMobil gründete. Seitdem hat er ein vielfältiges und generationenübergreifendes Programm entwickelt, in dem er pädagogische Spiele für spezielle Zielgruppen einsetzt und darin verschiedenste Themen spielerisch umsetzt.

Der Organisator der Ferienspaßaktion, Reinhold Holzheid, holte den ausgebildeten Spieltrainer samt seines „BauSpielMobils“ in das Kolitzheimer Sportheim und war sichtlich angetan: „Ich bin total begeistert, wie die Kinder mit so viel Fantasie am Werk sind. Die Ergebnisse sind wirklich fantastisch“, schwärmte er.

„Sowohl durch Spielmaterial und Spielanreize, als auch durch kooperatives Miteinander-Bauen werden soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Einführungsvermögen und Kommunikation gefördert sowie Erfolgserlebnisse vermittelt“, so der Spieltrainer über die Aktion.

Nach einer kurzen Pause stand die Phase der Reflexion an. Die Kinder stellten – gestärkt vom Imbiss – ihren gebauten Stadtteil vor.

In einem Gespräch mit der Main-Post betonte Michael Keim, dass er auf die Verwendung von Naturmaterialien sehr großen Wert lege. Im „BauSpielMobil“ bestehe alles aus Holz und es sei kein einziges Plastikteil dabei, so der Spieltrainer. Anschließend standen für die Kinder auf acht Tischen noch weitere Brett-, Geschicklichkeits-, Knobel- sowie Bewegungsspiele bereit. Auch diese natürlich alle – wie sollte es anderes sein – komplett aus Holz.

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