Schallfeld

Ein Zeichen für den Frieden

Totengedenken am Mahnmal: (von links) der SRK-Vorsitzende Herbert Sassmann, Peter Pfister, sowie die Fahnenabordnung der SRK-Schallfeld mit Ralf Schmidbauer, Walter Vollmuth und Rainer Hawelka.  Foto: Lothar Riedel

Der Vorsitzende der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Schallfeld, Herbert Sassmann, gedachte am Kriegerdenkmal den Opfern von Krieg und Gewalt, den Widerstandskämpfern, den Geflüchteten und Vertriebenen, den Bundeswehrsoldaten und der Opfer der Bürgerkriege.

Der vorgezogene Volkstrauertag in Schallfeld an Allerheiligen soll ein Zeichen setzen für Frieden und ein menschenwürdiges Dasein. Sassmann betonte in seiner Ansprache, dass derzeit rechte Kräfte die dunklen Seiten der deutschen Geschichte gerne relativieren möchten. Deshalb sei es wichtig, immer wieder die Vergangenheit ins Bewusstsein zu rücken. Nur wer sich erinnert, könne aus der Vergangenheit lernen, um die Zukunft besser zu gestalten. Die Bereitschaft zur Erinnerung und der daraus resultierende Wille zur Übernahme von Verantwortung sei eine Bürgerpflicht, so der SRK-Vorsitzende.

Die Fahnenabordnung, eine Ehrenwache und vier Blasmusiker sorgten für einen würdigen Rahmen der Feier. Florian Oberle betete für den Frieden. Anschließend segnete er nach einer Andacht die Gräber. Bei typischem Novemberwetter waren rund 210 Schallfelder und Verwandte am Nachmittag zur Gedenkfeier für die gefallenen und verstorbenen Ortsbürger gekommen.

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