SCHWEINFURT

Ein schwacher Belastungszeuge

Um Handel mit zehn Kilo Marihuana ging es bei dem Prozess vor der Großen Strafkammer. Er endet mit einem Freispruch – und das hat Gründe.
Prozess in Köln
Symbolbild: Ein Richter im Gerichtssaal hält das Strafgesetzbuch (StGB) in der Hand. Foto: Oliver Berg (dpa)
Die Droge gilt als „weiche“, aber die Menge hätte für etliche Jahre hinter Gittern ausgereicht. Zehnmal je ein Kilogramm „Gras“– jedoch von schlechter Qualität – soll der 30-jährige Angeklagte im Zeitraum 2014 bis Mitte 2015 einem 28-jährigen Abnehmer in Schweinfurt für 6000 Euro pro Kilo verkauft haben. So lautete die Anklage, die sich im Wesentlichen auf die Aussage des 28-jährigen damals schwer drogenabhängigen Belastungszeugen stützte.
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