Gerolzhofen

Eine Baulücke schließt sich

Der Stadtrat hat sich in seiner jüngsten "Corona-Sitzung" mit mehreren Bausachen beschäftigt. Stadtbaumeisterin Maria Hoffmann nahm nicht an der Tagung teil, hielt sich aber zuhause für mögliche Rückfragen am Telefon bereit. Da es dann doch keine Rückfragen gab, konnte der Bürgermeister am Ende des Tagesordnungspunkts die Stadtbaumeisterin per Whatsapp aus der Bereitschaft entlassen.

Der Stadtrat hat sich in seiner jüngsten "Corona-Sitzung" mit mehreren Bausachen beschäftigt. Stadtbaumeisterin Maria Hoffmann nahm nicht an der Tagung teil, hielt sich aber zuhause für mögliche Rückfragen am Telefon bereit. Da es dann doch keine Rückfragen gab, konnte der Bürgermeister am Ende des Tagesordnungspunkts die Stadtbaumeisterin per Whatsapp aus der Bereitschaft entlassen.

Keine Probleme sah das Gremium beim geplanten Umbau eines bestehenden Wohnhauses in der Julius-Echter-Straße 4. Hier soll der vorhandenen Anbau vergrößert werden, um dann auch als Dachterrasse genutzt zu werden. Das Vorhaben fügt sich laut Stadtbauamt in die Umgebungsbebauung ein. Nachbarschaftliche Interessen würden nicht nachteilig beeinflusst.

Grünes Licht gab es auch für eine Bauvoranfrage aus der Pestalozzistraße Nummer 3. Dort soll die Baulücke geteilt werden. Auf den zwei Grundstücken ist dann jeweils eine zweigeschossige Doppelhaushälfte mit Garage und PKW-Stellplatz geplant. In diesem Bereich gibt es keinen Bebauungsplan. Das Vorhaben füge sich laut Verwaltung aber in die Umgebung ein. Das betreffende Grundstück sollte ursprünglich als Privatstraße genutzt werden, um die rückwärtige Fläche - der Bereich des ehemaligen Sägewerks - für eine Wohnbebauung zu erschließen. 

Erneut beschäftigte sich der Stadtrat mit einer Bauvoranfrage aus dem Scarlinoweg im Neubaugebiet "Nützelbach 1": Nachdem das Gremium in einer früheren Sitzung zunächst einer beantragten Überschreitung der Baugrenze durch den Bau einer Garage nicht zugestimmt hatte, hat der Bauherr nun die Pläne ändern lassen. Er benötigt nun eine Auffüllung des Grundstücks sowie die Errichtung von Stützwänden, wofür ebenfalls Abweichungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans erforderlich sind. Der Stadtrat stimmte der neuen Bauvoranfrage zu, allerdings mit dem Hinweis, dass es wünschenswert wäre, wenn beim eigentlichen Bauantrag vom Bauherrn auch die Nachbarn beteiligt werden. Dafür hatten sich insbesondere Hubert Zink und Günter Iff (Freie Wähler) stark gemacht.

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