THEATER

Eine Geschichte um Freundschaft und Liebe

Das Stück lässt die erfolgreichen Chansons von Marlene Dietrich und Edith Piaf aufleben. Foto: Helmut Seuffert

Die Uraufführungsinszenierung des Fritz Rémond Theater im Zoo Frankfurt „Spatz und Engel“ von Daniel Große Boymann in der Inszenierung von Tom Grasshof wirft einen einmaligen Blick auf ein bislang wenig thematisiertes Kapitel in den Biografien der Superstars Marlene Dietrich und Edith Piaf: die innige Beziehung zwischen den beiden Bühnengrößen, die von künstlerischer Bewunderung bis hin zur Liebesaffäre reichte.

Rund um die weltbekannten Songs entspinnt sich die Geschichte, die ihren Ausgangspunkt im Amerika der 1940er Jahre hat. Hier versucht sich Edith nach dem Krieg ein neues Publikum zu erschließen und ist mit anfänglichem Misserfolg konfrontiert. Da tritt Marlene in ihr Leben. Die Anziehungskraft zwischen den beiden Protagonistinnen ist gewaltig. Während sie zu den gefragtesten und bestbezahlten Sängerinnen der Welt aufsteigen, erleben sie gemeinsame Jahre voller Höhen und Tiefen.

Als Edith der größte Schicksalsschlag ihres Lebens trifft, kämpft Marlene mit aller Kraft, um den drohenden Absturz in Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu verhindern. Doch der aufopferungsvollen Fürsorge „der Dietrich“ steht der unbändige Freiheits- und Unabhängigkeitsdrang „der Piaf“ im Weg, und die Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt . . .

„Spatz und Engel“ ist voller komischer, tragischer und berührender Momente, es erweckt die populärsten Chansons der beiden Diven begleitet am Flügel und Akkordeon zu neuem Leben. Auf der Bühne stehen u.a. Heleen Joor, Susanne Rader, Arzu Ermen und Steffen Wilhelm.

Wenn der „Spatz von Paris“ und „Der blaue Engel“ jeweils um 14.30 Uhr am Dienstag, 24. März (Senioren-Abo I und freier Verkauf) und am Mittwoch, 25. März (Senioren-Abo III und freier Verkauf) nebeneinander auf der Bühne stehen, ist musikalischer Hochgenuss garantiert. Wenn dazu noch eine sensationell spannende Geschichte um Freundschaft und Liebe erzählt wird, die zwei der größten Ikonen des vergangenen Jahrhunderts in all ihrer Gegensätzlichkeit beleuchtet, dann wird ein ebenso vergnügliches wie eindringliches Theatererlebnis daraus.

Vorverkauf ab Samstag, 1. Februar, Tel. (0 97 21) 51 49 55 oder 5 10 – oder Internet: www.theater-schweinfurt.de

Rückblick

  1. Der Zauber mediterraner Kulturen
  2. Eine Ode an Liebe und Freiheit
  3. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden
  4. Anspruchsvolles für Flöte und Streicher
  5. In der Königsklasse
  6. Sternstunden am Klavier
  7. In Andenken an einen Engel
  8. Sichtbares im Unsichtbaren
  9. Spielzeug aus Schweinfurt
  10. Der größte deutsche Medienskandal
  11. Hommage an einen Weltstar
  12. Künstler mit Talent und Potenzial
  13. Rückert hätte kein Denkmal gewollt
  14. Stilikone und Liebling der Epoche
  15. Zunehmen vor dem Abnehmen
  16. Kurzfilmtage auf Herbst verschoben
  17. Kunstkaufhaus und Kunst-Karrée
  18. Hardcore für die Seenotrettung
  19. Skandalumwittert und revolutionär
  20. Von hohen Herren und bösen Schweinen
  21. Eine Hommage an Ernst Mosch
  22. Farben und ihre Wirkung auf Körper und Seele
  23. Vom Wert des Lebens und des Todes
  24. Oskar und Oma Rosa
  25. Tanzende Küken in ihren Eierschalen
  26. Eine große Liebe in modernen Zeiten
  27. Klassische Musik mit Slapstick
  28. Der Zauber des Schauspiels
  29. Künstler aus der ganzen Welt zu Gast
  30. Bummeln und Kunst shoppen
  31. Neuauflage für das Kunst-Karrée
  32. Landschaft und menschlicher Körper
  33. „Schwerkraft – Fliehkraft“ in der Kunsthalle bis 8. März
  34. Kreatives rund um Friedrich Rückert
  35. Rock ?n? Roll und Heimatfilme
  36. Einblicke in die Stadtgeschichte
  37. Die Biene auf der Bühne
  38. Poetisches Wellenbad der Gefühle
  39. Frauenpower im Mittelpunkt
  40. Auf den Spuren der Liebe
  41. Auf ein Bier mit Onkel Punkrock
  42. Dampferfahrt, Weinprobe und Musik
  43. Neues Buch von Klaus Gasseleder
  44. Ein breites Spektrum gezupfter Klänge
  45. Matinée, gregorianischer Choral und Oratorium
  46. Poet mit Feder und Schere
  47. „Gesang von mir selbst“
  48. Zeit für Veränderungen
  49. Reisterrassen und Traumstrände
  50. Elf sehenswerte Kurzfilme

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