MICHELAU

Eine Klangreise voller Abenteuer

Auf Instrumenten durch die Welt: die Heimatkapelle Michelau mit ihrem Dirigenten Marco Wolf.
Auf Instrumenten durch die Welt: die Heimatkapelle Michelau mit ihrem Dirigenten Marco Wolf. Foto: Robert Neubig

Kürzlich fand in der Balthasar-Neumann-Kirche in Michelau ein Konzert der Heimatkapelle statt. Das Musikprogramm führte dabei durch die verschiedenen Länder und Kontinente. Die Botschaft: Die Sprache der Musik kann alle Brücken schlagen, von Mensch zu Mensch und von Volk zu Volk.

Zu Beginn begrüßte der Erste Vorstand, Heinrich Johannes, alle Musiker, die Gäste der benachbarten Musikvereine und Bürgermeister Siegfried Ständecke. Etwa 40 Musiker führten die zahlreichen Zuhörer durch eine „Klangreise voller Abenteuer“. Filmmusik und Musik für Blasorchester – eine Kombination, die sich immer wieder großer Beliebtheit erfreut.

Bei „Adventure“, einem Werk des deutschen Komponisten Markus Götz, wurde an einen Abenteuerfilm erinnert, wie er im Buche steht – allerdings ohne Bild, sondern nur in Tönen. Die Bilder durfte sich der Hörer in seiner Fantasie selbst schaffen. Jeder kann vor seinem inneren Auge Bilder oder einen ganzen Film entstehen lassen.

Auch die folgenden Stücke vermittelten Abenteuer: „El Cid & Babieca“ ist eine Komposition von Michael L. Seufert; es ist einem spanischen Volkshelden im Kampf gegen die Berber gewidmet. Aus der Feder Henry Manchinis stammt „The Pink Panther Theme“; es handelt sich um ein Stück mit Inspektor Clouseau, der einen Verbrecher jagen soll. Der amerikanische Komponist Morton Stevens schrieb die Melodie zum Film „Hawaii Five-O“ (eine Spezialeinheit von Hawaii), von Michael L. Seufert wurde das Stück „Abenteuer auf hoher See“ aufgeführt.

„Irish Castle“ ist eine dramatische Komposition, die neben irischen Melodien und Rhythmen auch die unverkennbare Handschrift von Markus Götz trägt. „Baby Elephant Walk“ handelt von Tierfängern, die eine Horde Elefantenbabys fangen, und wurde komponiert von Henry Manchini. John Williams schrieb „Music from Jurassic Park“. Es handelt sich dabei um einen Film in einem Erlebnispark.

Die beiden Moderatorinnen Kerstin Leppek und Laura Hillenbrand bedankten sich beim Dirigenten Marco Wolf und bei Matthias Vogt, der den Dirigenten bei manchen Proben vertrat.

Für den Abschluss des Abends sorgte eine Komposition von Ennio Morricone mit dem Titel „Moment for Morricone“. Heinrich Johannes bedankte sich beim Dirigenten, den Musikern und den vielen Anwesenden für ihr Kommen. Es wurden noch drei Zugaben gespielt und die Anwesenden brachten durch stehenden Applaus ihre Begeisterung zum Ausdruck.

Die Akteure

Musikalische Leitung: Marco Wolf; Flöte: Helena Kaiser, Kirsten Kaiser, Kerstin Leppek, Helen Lutz, Christine Sahlmüller und Theresa Winkler; Klarinette: Helmut Dörflein, Annika Dolag, Elena Hillenbrand, Laura Hillenbrand, Laura Leppek, Madeleine Lutz;

Saxophon: Klaus Heilmann, Marcel Heilmann, Alisia Hillenbrand, Katharina Karbacher, Sabrina Lurz, Katharina Markert, Christine Ring, Julia Schneider und Madeleine Wolf;

Waldhorn: Lukas Pfundt und Rebekka Schmitt; Trompete/Flügelhorn: Sonja Greb, Andreas Hillenbrand, Mirco Lurz, Bernd Römer, Paul Sturm und Matthias Vogt; Tenorhorn/Bariton/Euphonium: Nikolas Christian, Alexandra Kaiser, Barbara Kaiser, Konrad Ring und Michael Ständecke;

Posaune: Nico Heilmann, Karina Helbig und Simon Pfundt; Tuba: Heinrich Johannes und Jürgen Lurz;

Schlagzeug: Gerhard Blaurock, Mario Heilmann, Benedikt Scheuerer und Mario Schneider.

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