THEATER

Eine ungewöhnliche Kombination

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Ein feines Erfolgsformat sind die „Besonderen Konzerte im Theaterfoyer“, die sich seit Jahren höchster Beliebtheit erfreuen. Die 52. Spielzeit wird am Sonntag, 23. September, um 19.30 Uhr (Foyer-Konzertmiete und Konzertmiete I „F“ und freier Verkauf) mit dem Trio Pineda – Brauß – Strobel (Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler) eröffnet. Philip Pineda Resch spielt Tenorposaune, Elisabeth Brauß Klavier und Kai Strobel Schlagzeug. Eine ungewöhnliche Kombination, die neugierig macht. Aufgeführt werden Kompositionen von Claude Debussy, Bruce Hamilton, Henri Tomasi, Tobias Broström und Darius Milhaud.

Philip Pineda Resch spielt seit dem sechsten Lebensjahr Posaune. Er ist mehrfacher erster Bundespreisträger bei Jugend musiziert in Solo-, Duo- und Ensemblekategorien. 2009 wurde er Jungstudent bei Ehrhard Wetz in Mannheim und Mitglied im Bundesjugendorchester. 2013 begann der Posaunist sein Studium bei Jonas Bylund an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 2014 gründete er das Blechbläserquintett Ardenti Brass, mit dem er den Internationalen Wettbewerb für Blechbläser-Ensembles 2014 in Passau gewann und den dritten Preis beim Jan-Koetsier-Wettbewerb 2016 erzielte. Orchestererfahrungen sammelte er u. a. mit der NDR Radiophilharmonie Hannover, der Staatsoper Hannover, der Hamburger Staatsoper, der Alten Oper Frankfurt, den Bremer Philharmonikern sowie dem Danish National Symphony Orchestra Kopenhagen. Seit September 2017 ist Philip Pineda Resch Akademist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München.

Elisabeth Brauß wurde mit fünf Jahren in die Klavierklasse von Elena Levit aufgenommen. Von 2007 bis 2010 war sie Studentin am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Von 2008 bis 2010 studierte sie in Hannover in den Klavierklassen von Elena Levit und Matti Raekallio und seit 2010 – ebenfalls an der Hochschule für Musik, Theater und Medien – in der Klavierklasse von Bernd Goetzke. Brauß gastiert in der Laeiszhalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin, in der Tonhalle Zürich, am Mariinsky Theater in St. Petersburg, beim Beethovenfest Bonn, beim Heidelberger Frühling, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Konzertreisen führten sie nach Norwegen, Russland, in die Ukraine, USA, China und Taiwan. Als Solistin konzertiert sie u. a. mit dem hr-Sinfonieorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der NDR Radiophilharmonie, den Dortmunder Symphonikern, den Bochumern Symphonikern und dem Macao Youth Symphony Orchestra. Neben ersten Preisen beim internationalen Steinway-Wettbewerb in Hamburg und dem Grotrian-Steinweg-Wettbewerb in Braunschweig wurde ihr 2012 der Förderpreis des Praetorius Musikpreises Niedersachsen zugesprochen. 2013 gewann sie beim Tonali Grand Prix in Hamburg den Haupt- und den Publikumspreis, 2015 den ersten Preis beim Wettbewerb Ton und Erklärung in Frankfurt.

Seit 2012 studiert Kai Strobel Schlagwerk an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Auf Teilnahmen bei Jugend musiziert folgten zahlreiche Anschlussförderungen, wie Förderpreise der Sparkassen Baden-Württemberg, Rundfunkproduktionen des NDR und BR sowie Solokonzerte mit den Lübecker Philharmonikern. Seit 2011 ist er Stipendiat der Christel-Guthörle-Stiftung Reutlingen. 2012 trat er als Solist mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen auf. Kai Strobel errang zahlreiche Preise bei internationalen Solo-Wettbewerben und war 2014 Halbfinalist beim ARD Musikwettbewerb. 2015 gewann er beim Percussive Linz International Marimba Competition sowie den Publikumspreis, 2014 wurde er als Laureat der Sommerakademie Universität Mozarteum Salzburg ausgezeichnet. Es folgte ein Konzert im Rahmen der Salzburger Festspiele. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 erhielt er ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, sowie ein Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Als gefragter Kammermusiker spielte er jüngst CD-Produktionen mit dem Wave Marimba Quartet und dem Trompeter Simon Höfele ein.

Vorverkauf ab Samstag, 21. Juli, Tel. (0 97 21) 51 49 55 oder 5 10 – oder Internet: www.theater-schweinfurt.de

Das Wahlabonnement – Anmeldung ab 17. Juli

Auch für die kommende Saison 2018/2019 bietet das Theater der Stadt Schweinfurt das beliebte Wahlabonnement an, mit dem man sich seinen persönlichen kleinen Spielplan zusammenstellen kann. Die Einschreibung dafür beginnt am Dienstag, den 17. Juli.

Für 165.- € erhalten Theaterbegeisterte die Möglichkeit, sechs Vorstellungen der Saison 2018/2019 zu besuchen, die sie aus dem vorhandenen Angebot auswählen können. Bedingung ist nur, dass sie sich für drei Schauspieltermine und drei Tanz-/Musiktheatertermine entscheiden. Ausgenommen sind generell die Konzertmieten, Senioren-Abonnements und ausgewählte einzelne Vorstellungen. Das Wahlabo gilt ausschließlich für die gesamte Spielzeit. Sie erwerben einen Abonnement-Ausweis, der einen Gutschein für sechs Vorstellungen darstellt, für die sie sich entscheiden können. Der Gutschein ist übertragbar. Ab Dienstag, den 17. Juli werden die schriftlichen Anmeldungen für das Wahl-Abonnement entgegengenommen. Formulare hierfür liegen rechtzeitig an der Theaterkasse und im Bürgerservice aus. Es gibt auch auch die Möglichkeit per E-Mail (theater@schweinfurt.de) oder per Fax unter (09721) 51 4956 zu bestellen. Über die Auswahl der Plätze werden die Abonnenten schriftlich bzw. telefonisch benachrichtigt. Es besteht kein Anspruch auf bestimmte Platzgruppen. Die Kartenvergabe richtet sich nach den vorhandenen Möglichkeiten.

1.10.2013 Elisabeth Brauss, Klavier       -  Eine ungewöhnliche Kombination sind Philip Pineda Resch (oben), Kai Strobel (Mitte) und Elisabeth Brauß.
Eine ungewöhnliche Kombination sind Philip Pineda Resch (oben), Kai Strobel (Mitte) und Elisabeth Brauß. Foto: Steven Haberland,Monika Lawrenz, Daniel Delnag

Rückblick

  1. Schweinfurts Theater in Zeiten der Corona-Krise
  2. Neue Theaterspielzeit
  3. Neue Theaterspielzeit
  4. Neue Theaterspielzeit
  5. Neue Theaterspielzeit
  6. Neue Theaterspielzeit
  7. Neue Theaterspielzeit
  8. Neue Theaterspielzeit
  9. Neue Theaterspielzeit
  10. Neue Theaterspielzeit
  11. Neue Theaterspielzeit
  12. Neue Theaterspielzeit
  13. Kunsthalle zeigt Werke von Beuys
  14. Das Museum Georg Schäfer verlängert Sonderausstellung
  15. Die Schätze des Schweinfurter Kunstvereins
  16. Neues, Bewährtes, Überraschendes
  17. Objekte mit ganz viel Geschichte
  18. Schweinfurts Kultur öffnet sich wieder
  19. „Zwischenräume“ und „Aufbruch“
  20. Franz Xaver Müller ist gestorben
  21. Der Hirnschrittmacher des Kabaretts
  22. Neue Ideen für digitales Lernen sind gefragt
  23. Von Hexen, Pest und Volksfesten
  24. Ein „Nick-Pick“ im Atelier
  25. Erfolgreiche Spendenaktion
  26. Nachsommer wird ausgesetzt
  27. Das ganz besondere Nachsommer-Gefühl
  28. Poetry Slam hat sich etabliert
  29. Kleinod für Freunde der Buchkunst
  30. Dichterzimmer mit Augenzwinkern
  31. Junge Wilde und ihr Putsch
  32. Wie aus einem Fantasy-Roman
  33. Aus Matze Rossis Wohnzimmer
  34. Ein Schweinfurter in Berlin
  35. Planungen laufen trotz Corona weiter
  36. Poetry Slam in den Wohnzimmern
  37. Nahrung und Trost für die Seele
  38. Lustspiel wird Lehrstück über Missbrauch
  39. Satirischer Zündstoff
  40. Musikalischer Saison-Querschnitt
  41. Werke von Mahler, Dvoøák und Zemlinsky
  42. Nur mit dem Smartphone lernen
  43. „Ois is Blues“ – Willy Michl wird 70
  44. Kunstkaufhaus zum sechsten Mal
  45. Diese E-Books liest Schweinfurt in Corona-Zeiten
  46. Bernsteinfarben, feinherb, süffig
  47. Der Zauber mediterraner Kulturen
  48. Eine Ode an Liebe und Freiheit
  49. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden
  50. Anspruchsvolles für Flöte und Streicher

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