Eisenherstellung: Im Prinzip ganz einfach

Wie haben die Germanen Eisen gewonnen? Um das rauszufinden, schlagen sich Studenten in Obbach mit 1200 Grad Hitze rum. Und pochen Hämatit.
Düsenziegel: Um den Luftstrom zu fokussieren und die Temperatur im Inneren des Lehmofens zu erhöhen, wird ein Düsenziegel wie vor 2000 Jahren in eine größere Öffnung am Fuß des Ofens eingesetzt. Foto: Silvia Eidel
Heiß ist es da drinnen, aber so richtig heiß: Um die 1200 Grad Celsius. Schließlich soll in dem selbst gebauten Lehmofen Eisenerz verhüttet werden, so wie vor 2000 Jahren. Um dabei wissenschaftlich festzustellen, wie die alten Germanen das Eisen für ihre Werkzeuge und Waffen gewonnen haben. Ein spannendes Experiment, das Studenten der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie der Universität Bamberg auf dem Gelände des Obbacher Schlossguts durchführen.
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