EBRACH

Erster Polio-Treff in Ebrach

Mehr als zwei Drittel der in jungen Jahren an Kinderlähmung (Poliomyelitis) erkrankten, leiden heute unter ihrer Krankheit und deren Spätfolgen.

Viele die sich bei den großen Epidemien der 30er-, 40er- und 50er-Jahre angesteckt haben, wissen aber nicht, dass die damalige Infektion auch die Ursache für jetzt neue neurologische Gesundheitsprobleme ist. Das Post-Polio-Syndrom ist oft unabhängig vom Grad der damals zurückgebliebenen orthopädischen Schäden der Erkrankung.

Um Poliobetroffenen, die nicht mehr allzu mobil sind, die Möglichkeit zu geben, sich auf kurzem Wege über Spätfolgen der Kinderlähmung, das Post-Polio-Syndrom, über Behandlungsmöglichkeiten und über Erfahrungen anderer Betroffener zu informieren, bietet die Regionalgruppe Nürnberg des Selbsthilfe-Bundesverbandes Polio jährlich ein „Polio-Vorort-Treffen“ an. 2017 findet es am Freitag, 2. Juni, in Ebrach am Baumwipfelpfad Steigerwald statt. Vormittags besteht ab 10.30 Uhr die Möglichkeit für Betroffene, sich mit Fragen an die Gruppensprecher zu wenden.

Später treffen sich alle teilnehmenden Mitglieder der Nürnberger Gruppe zum Mittagessen. Dem folgt ein Rundgang auf dem Baumwipfelpfad. Bei Kaffee und Kuchen will die Gruppe den Ausflug ausklingen lassen. Gäste, Betroffene und Interessierte aus Ebrach und Umgebung können nicht nur am Informationsteil, sondern auch am Nachmittagsprogramm teilnehmen.

Der Baumwipfelpfad ist barrierefrei und rollstuhlgerecht gestaltet. Zur Planung sollten sich Gäste und Nichtmitglieder anmelden bei Gruppensprecherin Petra Bieber, Tel. (0 91 90) 9 95 41 03, E-Mail: bieber@polio-sh-nuernberg.de

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