Euerbach

Euerbach: Spatenstich für den neuen Kiga mit Tagespflege

Der erste Spatenstich ist schon getan: Kiga-Kinder und Entscheidungsträger halfen am künftigen Euerbacher Kindergarten dem Baggerfahrer. Foto: Uwe Eichler

Es durfte schon mal fleißig gebuddelt werden, von den Euerbacher Kindergartenkindern: Der Ohrwurm "Wer will fleißige Handwerker sehen" gehörte dazu, beim Spatenstich (oder vielen kleinen Spatenstichen) am künftigen Zweitkindergarten mit Tagespflege, in der Hauptstraße 42: zur Zeit eine große Baugrube. Der Startschuss für die Arbeiter fiel eigentlich schon am 30. September.

Bürgermeister Arthur Arnold blickte auf vier Jahre Vorgeschichte zurück, nach dem Erwerb des leerstehenden Anwesens durch die Gemeinde. "Wir haben fast zwei Jahre Bauzeit vor uns", stellte der Rathauschef fest, der schon vorher aus dem Amt scheiden wird (aber fest vorhat, als Senior-Bürgermeister bei der Einweihung dabei zu sein). Man müsse im Grunde zwei parallel laufende Projekte, eine viergruppige Kita und die Schaffung einer Senioren-Einrichtung, stemmen: "Dank guter Zusammenarbeit" ist der Rathauschef zuversichtlich, dass das Großprojekt klappen wird, zusammen mit Verwaltungschef Klaus Wolf. Für den Kindergarten, rund um Leiterin Nathalie Koch, gab es schon jetzt ein kleines Präsent und eine süße Spende.

Beim Spatenstich mit dabei waren unter anderem Eva Baunach vom Christopherusverein, als Träger, sowie Architekt Peter Kopperger, neben den Fachplanern. Geschäftsführer Jochen Keßler-Rosa und Tanja Back, Leiterin der Ambulanten Altenpflege, standen für die Diakonie Schweinfurt, die im Erdgeschoss die Tagespflege einrichten wird, bis September 2021. Im ersten Obergeschoss werden sich zwei Krippengruppen anschließen, mit Personalräumen und Cateringküche. Zwei weitere Kiga-Gruppen kommen ins Dachgeschoss. Ein Aufzug soll dafür sorgen, dass das Behinderten-WC unter dem Dach gut  erreichbar ist.

"Man spricht immer von Mehrgenerationenhäusern", meinte Pfarrer Keßler-Rosa: "Hier haben wir wirklich eins." Alle Altersgruppen "von 1 bis 101" würden einmal im Haus neben- und miteinander leben. Insgesamt geht es bei dem Vorhaben um eine Summe von 4,3 Millionen Euro, bei rund 70 Prozent Zuschuss auf die (förderfähigen) Kosten beim Kindergarten. Dafür erhält die Gemeinde 1200 Quadratmeter Nutzfläche, in einer modernisierten Ortsmitte. Allein der Kita-Bereich soll, im Haupt- und Nebengebäude, das Volumen von fünf bis sechs großen Einfamilienwohnhäusern mit Keller und Garage umfassen. Geheizt wird in Zeiten des Klimaschutzes mit Sole-Wärmepumpe, für Spitzenlasten soll ein Gas-Brennwertgerät zuschaltbar sein. Die Warmwasser-Bereitung wird aus hygienischen Gründen teilweise elektrisch erfolgen. Die Wärme-Dämmung soll ebenfalls auf dem neuesten Stand sein und auch das Umfeld an der Straße neu gestaltet werden. In ein paar Monaten sieht man sich wieder, zum Richtfest des Millionen-Projekts.

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