Dingolshausen

FV Dingolshausen will die Spielgemeinschaft

Seit einiger Zeit betreibt der Fußballverein Dingolshausen (FVD) seine zweite Mannschaft in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Rügshofen (SVR). Nun votierten die Mitglieder dafür, auch für die erste Mannschaft Gespräche über eine Kooperation mit den Verantwortlichen des SVR zu führen.

FVD-Vorsitzender Norbert Götz sagte in der Mitgliederversammlung, dass es wichtig ist „dass die Mitglieder dahinter stehen“. Er gab zu bedenken dass „auf Dauer gesehen, der FVD das größere Potential habe“. Er fügte hinzu: „Es wäre eine Gemeinschaft unter nicht Gleichen, aber ich gehe den Weg mit“. Bevor es in der Abstimmung ein Ja zur Spielgemeinschaft gab, wurde leidenschaftlich diskutiert.

Auf die Frage der zweiten Vorsitzenden Agnes Makowski berichtete Jugendleiter Thomas Schmeier, das 2020 vier Spieler aus der A-Jugend rauskommen. Er gab aber – auch in Hinblick auf eine derzeit starke Spielgemeinschaft der U15 zu bedenken: „Kommen die Kids in den Heimatort zurück?“. Der ehemalige Spieler Michael Hauck hielt als Ziel einer möglichen Fusion fest „einen größeren Kader zu bekommen“. Der dritte Vorsitzende des FVD, Jürgen Behnke, sagte: „Es wird jedes Jahr schwieriger. Immer muss man nach Spielern suchen“. Für Alfred Neubauer war es wichtig zu bemerken, dass das Projekt „Sache der Spieler ist“.

Viele Verletzte und Studenten, wenige beim Training

Der aktive Spieler Viktor Krüger stellte fest: „Fußball ist nicht mehr die Nummer eins.“ Vorsitzender Götz erwähnte, dass eine mögliche Spielgemeinschaft nicht für alle Zeiten sein müsse. Dies griff Guido Schreck auf: „Was haben wir zu verlieren, wenn wir es versuchen?“. Auch FVD-Trainer Robert Rijnbeek kam zu Wort: „Vor allem der Trainingsbetrieb wäre dann besser. Derzeit sind wir drei bis acht Leute.“ Er betonte: „Eigenständigkeit geht zwar immer vor, aber es ist wichtig, eine ordentliche erste Mannschaft zu haben.“

Zuvor hatte Spieler Daniel Linder sich die Mühe gemacht, eine Liste mit Verletzten und Studenten zu erstellen. Die Spieler Christopher Süß und Stefanos Stamatakis finden, „dass mit einer SG ein größerer Konkurrenzkampf entsteht, weil dadurch mehr beim Training sind.“ Viele weitere Wortmeldungen zeigten die Wichtigkeit dieses Austausches bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung.

Förderantrag für Hallensanierung abgesegnet

Als weiteren Tagesordungspunkt stellte Vorsitzender Götz die Sanierung der Sporthalle vor. Folgende Dinge sind bereits in Vorabgesprächen geklärt worden: Die Heizung muss modernisiert werden; Das Dach muss saniert werden, die Binder können aber wahrscheinlich erhalten bleiben; Die Fensterfront soll gewechselt werden; Der Hallenboden muss raus. Außerdem will man einen behindertengerechten Eingang schaffen.

Um einen Förderantrag für die Hallensanierung beim Bayerischen Landessportverband stellen zu können, ist ein Votum der Mitglieder wichtig. Fragen aus den Reihen der Mitglieder zum Thema Brandschutz und Photovoltaik (Alexander Finster), öffentliche Veranstaltungen (Michael Hauck) und Erneuerung/Reparatur des Pflasters vor dem Sportheimbereich (Markus Schreiner) oder auch einer eventuell möglichen Förderung durch die Förderbank des Bundes KfW (Guido Schreck) wurden noch diskutiert.

Könne man nicht die große Fensterfront baulich verändern, indem man etwas höher mauert und weniger Fenster einbaut, kam als weitere Frage. Vorsitzender Götz sagte hierzu: „Die Sporthalle lebt von ihrer Fensterfront.“ Das Votum der Mitglieder für den Förderantrag erfolgte einstimmig. Baubeginn soll im April 2020 sein. Seitens des FVD sind Martin Reuter, Vorsitzender Götz und Peter Götz im Bauauschuss. Alexander Finster soll aufgrund seiner Erfahrung diesem künftig angehören.

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