DISHARMONIE

Festtagsschmaus für Hirn und Herz

Eine Mischung aus mehrstimmigem Gesang, Solostücken, interessanten Arrangements, humorvollen Textbeiträgen und unterhaltsamer Darbietung – das ist das Markenzeichen der Christmas Friends. Foto: Johannes Bräutigam
Multivisionsshow Norwegen

So., 1. Dezember, 17 Uhr Für Wohnmobilreisende ist Norwegen so etwas wie das Sehnsuchtsland Europas. Tiefe Fjorde, klare Bäche, mächtige Gletscher, aber auch dicht besiedelte quirlige Städte und die Einsamkeit Lapplands sind Attribute, die zu diesem Mythos gehören. Thomas Pförtsch hat das Land in den letzten 20 Jahren immer wieder besucht. Von seinen letzten Norwegenreisen berichtet der Vortrag „Norwegen – Im Wohnmobil und auf Langlaufski“ und spannt dabei einen Bogen von Lindesnes im Süden bis hinauf zum nördlichsten Punkt Europas an der Barentssee.

Hommage an Édith Piaf

Di., 3. Dezember, 19.30 Uhr, Mi., 4. Dezember, 19.30 Uhr Édith Piaf kam als Tochter einer Bordellbetreiberin und eines Zirkusakrobaten im östlichen Pariser Stadtteil Belleville zur Welt. Bereits mit 15 Jahren zog sie alleine als Straßensängerin durch die französische Hauptstadt. Der Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckte die talentierte Chansonniere, die wenig später ihren Spitznamen erhielt: „la môme piaf“ (wörtlich: „die Spatz-Göre“). Ihre Chansons und Balladen wie „La vie en rose“ oder „Je ne regrette rien“ sind bis heute unvergessen. „La môme Piaf. Eine Hommage an Édith Piaf (1915-1963)“ bringen Viola Fabretti (Gesang, Tanz), Angelika Vlada Lehner (Geige), Dieter Haupt (Technik) und Bernd Lemmerich (Moderation) auf die Bühne.

New Orleans Shakers

Do., 5. Dezember, 19.30 Uhr Im Sinne des früheren Jazz weiß der verschmitzte Klarinettist Thomas l'Etienne von den New Orleans Shakers, dass Jazz nur dann authentisch ist, wenn er mit dem rechten Groovefaktor gespielt wird. Ein bisschen Verruchtheit ist schon dabei, wenn die Band in einem gekonnten Crossover Elemente des alten New Orleans Jazz und verschiedene Stile aus der Karibik mischt. Torsten Zwingenberger sorgt dabei mit seiner Schlagzeugtechnik „Drumming 5.1“ für das leicht federnde „Swing-Feeling“. Für eine New-Orleans-Band unüblich: statt drei Bläsern gibt es nur einen – Thomas l'Etienne. Das ist eine besondere Herausforderung an die Virtuosität der Bandmitglieder Jan Hendrik Ehlers (Piano) und Oliver Karstens (Kontrabass).

Rena Schwarz – Comedy

Fr., 6. Dezember, 19.30 Uhr Wenn wieder „Last Christmas“ im Radio läuft, dann weißt Du es ist bald wieder soweit! Die Weihnachtszeit ist nah und das Durcheinander vollendet, wenn sich die komplette Familie zur Bescherung trifft, der Karpfen in der Wanne dümpelt, der Wunschzettel zur hochoffiziellen Bestellung und aus heilig scheinheilig wird. So auch im Programm„Weihnachtsboykott“ von Rena Schwarz: Im Himmel ist die Hölle los, denn der Manager der Himmelswerkstatt hat gekündigt. Christa Stollen, die Hausmeisterin, muss die Stelle schnell neu besetzen, damit das Fest nicht zum Desaster wird ... In der satirisch-humoristischen Darstellung des Festes durch die Akteurin Rena Schwarz und nicht zuletzt durch das Publikum liegt der Reiz dieser Show – ein außergewöhnliches Weihnachtsfest, von dem niemand weiß, wie es werden wird, das eines aber sicherlich bringt: einen wahren Festtagsschmaus für Hirn, Herz und Lachmuskeln.

Poetry Slam: „Liebe und Respekt“

Sa., 7. Dezember, 20 Uhr „Mehr wert als Beifall ist Respekt.“ (Manfred Manger). Liebe und Respekt. Zwei Worte, die beim Poetry Slam groß geschrieben werden und mit denen wir ins Adventswochenende starten. Zwei Worte, die die Welt in dieser Zeit so bitter nötig hat. Das Thema wird sehr weit interpretiert, damit das Publikum gewohnt vielfältig in die Abwechslung von heiteren, traurigen, düsteren, komödiantischen, kraftvollen, schnellen, nachdenklichen, aufwühlenden, zärtlichen und sanften Texten eintauchen kann. Die Qual der Wahl, als Juror seine Stimme zu vergeben, bleibt jedoch.

Vincente Patíz – Weltmusik

So., 8. Dezember, 17 Uhr Die Konzerte des Multiinstrumentalisten, Gitarristen und Entertainers Vicente Patíz sind atemberaubende und humorvolle Performances. Auf seiner CD „Alegria“ entführt der weitgereiste Musiker mit spannenden Instrumenten auf bezaubernde Art sein Publikum nach Kuba, Indien, an die Traumstrände Andalusiens. Er schafft mit Gitarren, Didgeridoo, Low Whistle, Percussion und 42-saitiger Harfengitarre einmalige Klangwelten. Er entlockt dabei seinen Gitarren auf 54 Saiten unglaubliches, ob er sie streichelt oder feurig zelebriert, ob er sie singen lässt oder mit einer Nagelfeile bearbeitet, um Dschungelklänge zu zaubern.

Judy Harper & Michael Weisel

Di., 10. Dezember, 19.30 Uhr Traditionen und ein heimeliges Gefühl aus Kindheitstagen. Musik und Geschichten, die erinnern und ruhig werden lassen. Zeit für Besinnung und Weihnachtsfreude. Ein herzerwärmendes Konzert in Wohnzimmeratmosphäre mit Harfe, Kontrabass, Klavier, einer besonderen Stimme und einer besonderen Stimmung – Judy Harper & Michael Weisel mit „songs & tales“.

Friedenssingen

Mi., 11. Dezember, 19.30 Uhr Singen und zuhören. Sich Informieren und nachdenken. Diese Eigenschaften treffen beim Friedenssingen aufeinander. Friedlich denken allein ändert nichts – Friedenslieder singen allein auch nicht. Aber es ist ein Anfang. Wir hören Gedanken und Gedichte von Personen, die aus Büchern vorlesen, Gedichte vortragen und eigene Gedanken und Texte wiedergeben. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner/Innen (DFG-VK) Schweinfurt.

Schwarzblonde Weihnacht

Do., 12. Dezember, 19.30 Uhr Sie sind glamourös, sie sind schrill. Sie sind poetisch, sexy, romantisch und rockig. Kontrastreich wie Himmel und Hölle, wie schwarz und blond. Für alle großgebliebenen Kinder präsentieren Schwarzblond ihre Revue „Schwarzblonde Weihnacht“. Benny Hiller ist der androgyne Latin-Lover am Klavier. Seine vier Oktaven-Stimme lässt keine Gefühlsregung aus. Mit hauchigen Popgesängen, sopranigen Höhen und allem, was dazwischen liegt, bringt er sein Publikum zum Lachen, Staunen, Träumen und Gänsehäuten. Seine blonde Hälfte, Monella Caspar, ist Lady Chamäleon. Wie aus einem Fellini-Film entsprungen, schlüpft sie in jede Rolle von elfenartig bis verrucht, von Clownfrau bis Berliner Göre.

Joe Krieg Quartet – Jazz

Fr., 13. Dezember, 19.30 Uhr Joe Krieg bietet mit seinem Quartet spannende Improvisationsmusik zwischen Mainstream und Modern Jazz mit eigener musikalischer Handschrift. Mit dem Nürnberger Alt-Saxophonisten Johannes Geiß, Mitglied der Band Moop Mama, steckt Krieg den Rahmen für Konzerte der Extraklasse. Die Besetzung: Joe Krieg (Gitarre), Uli Kleideiter (Schlagzeug), Joachim Werner (Keys), Simon Ort (Bass), Johannes Geiß (Altsaxophon).

Heart Rock – Rocky Christmas

Sa., 14. Dezember, 19.30 Uhr Längst kein Geheimtipp mehr für Freunde der gepflegten Rockmusik: Heart Rock. Wie bereits in den vergangenen Jahren nehmen euch die fünf Vollblutmusiker aus SW/WÜ auch diesmal wieder mit auf eine vorweihnachtliche Reise durch die Welt des Classic Rock. Mit den Hits von AC/DC, Queen, Deep Purple und vielen anderen handverlesenen Songs könnt Ihr den Alltag vergessen und einfach nur abrocken. Die Besetzung: Mark „Jay Jay“ Buchner (Gesang/Gitarre), Thomas Scheuring (Gitarre/Keys/Gesang), Thomas Meder (Gitarre/Gesang), Erwin Niklaus (Bass/Gesang), Ralf Wagner (Drums/Gesang).

Stefan Waghubinger – Kabarett

So., 15. Dezember, 17 Uhr In seinem dritten Soloprogramm „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. 90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe. Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig.

JAM Jazz am Main

Di., 17. Dezember, 19.30 Uhr Hier treffen sich die Schweinfurter Jazz-Hörer und Jazz-Musiker. Dabei wird in lockerer Atmosphäre gespielt und auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz.

Comedy Lounge

Mi., 18. Dezember, 19.30 Uhr Welcome to the Comedy Lounge! Hier treffen Newcomer auf Vollprofis, Spaß auf Wahnsinn und das Lach auf die Muskeln! Denn die Comedy Lounge bietet Anfängern eine Möglichkeit, ihr Talent zu entfalten und alten Hasen die Gelegenheit, ihren Lebensabend ruhmreich, aber arm zu beschließen. Moderator und Jazzkabarettist Andy Sauerwein präsentiert jeden Monat einen spannenden Abend mit den Comedy- und Kabarett-Helden von gestern, heute und morgen! Diesmal zu Gast: Thomas Steierer und Thomas Kupferschmidt.

Izabella Effenberg Quartet

Do., 19. Dezember, 19.30 Uhr Der Kern des Projekts besteht aus Vibrafon, Harfe und Klavier. Dazu kommen die selten gehörte Glasharfe und eine große Mbira. Bei jedem Konzert lädt Izabella verschiedene Gäste ein, die die Musik immer neu erfrischen und inspirieren. Diesmal kommen die tiefen Klänge des Baritons und der Bassklarinette, gespielt von Norbert Emminger, dazu. Die Musik rückt die sphärisch-schwebenden Klangfarben in den Vordergrund, grenzenübergreifende Musik, die, vom Jazz ausgehend, unter Einfluss diverser musikalischer Strömungen immer neue Geschichten erzählt. Die Besetzung: Izabella Effenberg (Vibrafon, Glasharfe), Array (Mbira, Crotales), Jochen Pfister (Klavier). Special Guest ist Anton Mangold (Harfe, Saxofon)

. Christmas Friends

Sa., 21. Dezember, 19.30 Uhr, So., 22. Dezember, 17 Uhr Bereits zum elften Mal gehen die „Christmas Friends“ mit ihrem Konzertprogramm „Winter Wonderland“ auf Tour. In diesem Jahr sind die Highlights der letzten zehn Jahre zu hören: „Winter Wonderland“ und „Let It Snow“ dürfen ebenso nicht fehlen wie „Driving Home For Christmas“ oder „White Christmas“. Aber auch deutsche und fränkische Weihnachtslieder sind wieder im Programm. Die Mischung aus mehrstimmigem Gesang, Solostücken, humorvollen Textbeiträgen und unterhaltsamer Darbietung sind das Markenzeichen der „CF“.

Mathias Tretter „Pop“

Fr., 27. Dezember, 19.30 Uhr David Bowie, Prince, Leonard Cohen und George Michael mussten einfach sterben in dem Jahr, in dem alles Pop wurde. Mathias Tretter ist noch da. Lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: Pop – Politkomik ohne Predigt. Von einem Profi oraler Präsenz. Mit Plödeleien oberster Populistik. Peziehungsweise, ohne Pescheidenheit: 150 Minuten Ruhm.

Agua y Vino 3D – Flamenco

So., 29. Dezember, 17 Uhr Libre – frei, ungezwungen – präsentiert das Trio die vielen Facetten spanischsprachiger Musik: leidenschaftlicher Flamenco und farbenfrohe Folklore aus Spanien sowie Legenden aus Südamerika. Bearbeitungen bekannter Melodien im spanischen Stil sind ebenso Markenzeichen von Agua y Vino 3D wie unterhaltsame Moderationen. Ein Programm, bunt wie das Leben – gemäß dem Motto: „Flamenco ist, wenn der Körper meint, er wäre das Herz“. Die Besetzung: Barbara Puppa (Tanz, Gesang, Gitarre), Erik Weisenberger (Gitarre, Gesang), Anke Horling (Geige).

Version 2
Frei und ungezwungen präsentiert das Trio Agua y Vino 3D die verschiedenen Facetten spanischsprachiger Musik. Foto: José Manzana
Alles ist Pop. „Pop“ – so heißt auch das aktuelle Soloprogramm von Matthias Tretter. Foto: Stefan Stark

Rückblick

  1. Der Weg in ein eigenes Leben
  2. Mit Leichtigkeit und Transparenz
  3. Die hohe Kunst des Tanzes
  4. Getanzte Leidenschaft in Vollendung
  5. Hommage an Bach
  6. Freies Spiel der Hormone
  7. Die Experten in Sachen Informel
  8. Ein lebendiger Ort der Kunst
  9. In der prachtvollen Welt des russischen Zirkus
  10. Violine, Klarinette und Klavier
  11. Eine anrührende Liebe mit tragischem Ende
  12. Kunsthalle: Klinge und Ebersbach bis 8. März
  13. Eine Bronzebüste für Gudrun Grieser
  14. Blacky und die Russen-Mafia
  15. „Ludwig Richter. Schöne heile Welt“ endet am 19. Januar
  16. Dancefloor Destruction Crew: „DDC goes CRZY“ wird gefeiert
  17. Eine großartige Sammlung
  18. Zu Fuß nach Israel und wildes Alaska
  19. Hommage an Ernst Mosch
  20. Dichterwettstreit der Jugend
  21. Akkordeon im Prisma
  22. „Alles ist Licht“ – Ausstellung in Heilig Geist
  23. Kalt-Warmdusche mit armen Säuen
  24. Herzenswärme und schwarzer Humor
  25. Märchentheater, Poetry Slam & Hip Hop
  26. Gelebtes Dagegensein mit cleveren Lyrics
  27. Schöner-Konzert im Radio
  28. Zwischen Innigkeit und Melancholie
  29. Museen noch bekannter machen
  30. Newcomerfestival für neue und junge Bands
  31. Spannendes beim Vorlesetreff
  32. Die Kirche St. Lukas feiert 50. Geburtstag
  33. Stadtbücherei in den Ferien
  34. Pakistan mit allen Sinnen erleben
  35. Mit Lachen gegen den Stress
  36. Bilder von Jugend und Alter
  37. Wenn die Bürger schlafen gehen
  38. Lebendigkeit, Schönheit und Farben
  39. Authentischer Tango ohne Worte
  40. Seligkeit nach dem Schleudergang
  41. Spitzenmusiker aus aller Welt
  42. Das Ende der Welt in Menschenhand
  43. Bläsermusik von Klassik bis Moderne
  44. Ein Klassiker mit aktuellen Themen
  45. Was Walt Disney von Richter lernte
  46. Barocke Glanzlichter
  47. Festtagsschmaus für Hirn und Herz
  48. Karibisches Tanz-Musical mit hoher technischer Präzision
  49. Musik, Tanz und Theater
  50. Picasso gegenüber machtlos

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