DÜTTINGSFELD

Feuerwehr: Wahl zwischen Pest und Cholera

Der Wohnhausbrand in Düttingsfeld stellte die Einsatzleitung vor schwierige Entscheidungen. Derweil gingen die Atemschutzträger der Feuerwehr an die Grenze der Belastbarkeit.
Ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Rettungskräften war am Dienstag in Düttingsfeld im Einsatz, nachdem kurz vor 16 Uhr im Dach eines Kinderwohnheimgebäudes ein Brand ausgebrochen war. Die Bewohner hatte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Foto: Foto: Norbert Vollmann
Es ist für Außenstehende kaum oder nur schwer vorstellbar, was die Einsatzkräfte und insbesondere die Atemschutzträger-Trupps bei einem Wohnhausbrand wie am Dienstag in Düttingsfeld leisten müssen. Kein richtig zu lokalisierender Brandherd, ein verwinkeltes Dachgeschoss, durch das Löschwasser aufgeweichte Zwischendecken, die einzubrechen drohen, Temperaturen bis zu 500 Grad und über Stunden hinweg immer wieder aufglimmende Glutnester. Und dann Facebook-Kommentare wie: „Echt ey, was soll die Feuerwehr da, lieber ausbrennen lassen“. Die Belastungsgrenze unter Atemschutz Die Atemschutzträger ...
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