WALDSACHSEN

Fleißige Gärtner in Waldsachsen

Herzlich willkommen: Sie öffnen am Sonntag ihre Gartentüren, die Gartenbesitzer mit stellvertretender Landrätin Christine Bender (vorne Vierte von rechts). Foto: Roland Frühwacht

„Wer will fleißige Gärtner sehen, der muss nach Waldsachsen gehen.“ Mit diesem umgedichteten Kinderlied eröffneten die Jüngsten die Auftaktveranstaltung zum Tag der offenen Gartentür im Anwesen der Familie Birgit und Klemens Helbig.

Am Sonntag, 28. Juni, laden 15 Gärten im Ort sowie weitere zehn in den Gemeindeteilen Schonungen, Abersfeld und Löffelsterz zum Besichtigen von 10 bis 17 Uhr ein. Gut gestaltete Privatgärten werden so für alle zugänglich, ein Ziel der Veranstalter, des Kreis- und Bezirksverbandes für Gartenbau und Landespflege und der Kreisfachberaterin Brigitte Goss am Landratsamt Schweinfurt.

„Die Gärten und großzügigen Parkanlagen der Gemeinde sind unsere Visitenkarten und spiegeln unsere hohe Lebens- und Wohnqualität“, zeigte sich Bürgermeister Stefan Rottmann selbstbewusst. Kein Garten gleiche dem anderen, denn „jedes Grundstück ist für sich ein Unikat und einzigartig“.

Ein Garten lasse sich unterschiedlich nutzen, indem er Platz für künstlerisches Wirken oder auch für Tiere biete. Er könne Ruhepol sein oder für den Anbau von Früchten genutzt werden. Gerade für Kinder sei in einem Garten Gelegenheit zum Herumtollen gegeben.

Stellvertretende Landrätin Christine Bender zitierte das Sprichwort: „Jeder Garten ist eine Pforte zum Paradies.“ Wer einen Garten pflege, sei der Natur sehr nahe. Sie sprach die Renaissance in der Gesellschaft an, was die Beschäftigung mit Gärten betrifft. Zahlreiche Zeitschriften, meistens sogar auf Hochglanzpapier gedruckt, widmen sich gärtnerischen Themen. So werde es auch einen lebhaften Erfahrungsaustausch zwischen Besuchern und Gartenbesitzern am Tag der offenen Gartentür geben. In Waldsachsen seien auch das öffentliche Grün, der Friedhof, das Freigelände im Kindergarten und der Kirchenumgriff sehenswert.

Einen „touristischen Anziehungspunkt“ machte Paul Heuler aus. Gärten übten auf die Menschen eine große Faszination aus, weshalb er sich für den Tag der offenen Gärten eine große Besucherzahl wünschte.

„Wir haben mit viel Herzblut den Tag der offenen Gartentür vorbereitet“, versicherte Heribert Helbig. Der Ortsvorsitzende des Vereins für Gartenbau und Landespflege freute sich, dass sich in Waldsachsen am Sonntag so viele Gartentüren öffnen.

Kreisvorsitzender Frank Bauer verwies in seiner Rede auf das nächste herausragende Ereignis für die Gartenbauvereine im Kreis Schweinfurt hin. Am 20. September wird in Oberlauringen eine Gedenkstele für Albrecht Eiring (1844-1920) gesetzt, der aus Oberlauringen stammte und den Landesverband der Gartenbauvereine mitbegründete.

Bei der Feier, die die Musikfreunde Waldsachsen mit flotten Weisen gestalteten, waren auch Bürgermeister Ludwig Nätscher und Vorstandsmitglieder der Vereine für Gartenbau und Landespflege aus Poppenhausen anwesend. In dieser Gemeinde wird im kommenden Jahr der Tag der offenen Gartentür ausgerichtet.

Informationen: Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, www.kv-garten-sw.de

Fleißige Gartenzwerge: Kindergartenkinder stellen im Lied die Gartenarbeiten vor. Mit im Bild Kreisvorsitzender Frank Bauer (von links) und Kindergartenleiterin Petra Lehmann. Foto: Roland Frühwacht

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