Forst

Forster Bürger wünschen Grünschnitt-Deponie in Schonungen

Das Thema "Friedhofskonzept" wurde in der Forster Bürgerversammlung diskutiert. Foto: Hans-Peter Hepp

Die Bürger aus Forst, Abersfeld und Waldsachsen wollen ihren Grünschnitt gerne auf gemeindlichen Deponien abgeben können. Dies forderten die Teilnehmer bei der Bürgerversammlung in Forst. Bürgermeister Stefan Rottmann erläuterte vor 60 Zuhörern den derzeitigen Stand der Dinge: Deponien unterhält der Landkreis in Gerolzhofen und an der Rothmühle (Bergrheinfeld). Der Rathauschef erklärte, dass Schonungen, das erhöhte Fördermittel als Sanierungsgemeinde erhält, keine eigene Deponie als "freiwillige Leistung" errichten könne. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, derartige Abfälle  über die braune Tonne zu entsorgen.

Zum Beginn der zweiten von drei Bürgerversammlungen konnte Stefan Rottmann eine ganze Reihe von Gemeinderäten begrüßen. Er bilanzierte das letzte Jahr in Schonungen,  gab Überblick über Zahlen und Fakten. Die Bürger wollten wissen, wie es mit dem Bau der neuen Grundschule weitergeht. Stefan Rottmann berichtete von den Sitzungen im Gemeinderat. Zwölf Klassenzimmer werden in unmittelbarer Nachbarschaft zur Mittelschule entstehen. Geplant es eine "offene Ganztagesschule". Alle zwei, drei Wochen tauscht sich die Gemeinde mit den Planern des Gebäudes aus.

Die Forster hatten konkrete Nachfragen zu den Plänen rund um den Friedhof,dabei ging es den Bürgern auch um das Wegekonzept des Gottesackers, der sich an einem steilen Hang befindet.

Pläne, im Buchental einen Kreisverkehr zu errichten, fanden die Zustimmung der Bürger. Von Forst kommend würde der Kreisel die Verkehrssituation für Fahrzeuge und Fußgänger verbessern. Bürgermeister Stefan Rottmann erläuterte die unterschiedliche Zuständigkeiten für die betroffenen Straßen und Wege und betonte, dass die Gemeinde dieses Projekt nicht alleine in Angriff nehmen kann.

Überfüllte Busse ärgern die Eltern der Schüler aus den Ortsteilen; sie hoffen auf eine Entlastung. Diskutiert wurde auch die Lage rund um die Kläranlagen. Die Anlage in Waldsachsen wird renaturiert, Änderungen sind auch für Marktsteinach geplant.

Durchweg positive Zahlen standen im Mittelpunkt der Präsentation von Bürgermeister Rottmann. Schonungen wachse wieder, verzeichnet mehr Zu- als Abzüge, freut sich über die guten Einnahmen aus der Einkommensteuer und komme bei den großen Bauprojekten gut voran. 2012 war "Schonungens Neue Mitte" noch die größte Baustelle in Unterfranken; inzwischen haben dort die Tagespflege und das Seniorenwohnheim ihren Betrieb aufgenommen. Als nächster Baustein in diesem Bereich stehen Veränderungen in der Bachstraße an.

Das Thema Suedlink ist immer noch aktuell, meinte Stefan Rottmann. In der aktuellen Debatte geht es um die 380 Volt-Gleichstromtrassen-Variante P43 und P44.

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