Oberwerrn

Fraunhofer Institut baut Wasserkraftwerk aus Siliconfolien

Ein Kleinstwasserkraftwerk an der Storchenmühle bei Oberwerrn beeinträchtigt weder Strömung noch Fische, läuft geräuschlos und erfüllt die Vorgaben des Gewässerschutzes.
Bei einem Wasserablass der Storchenmühle vom Müllgraben in die Wern steht das Wasserkraftwerk. Im Rohr versteckt: Eine Düse, die den für die Energieerzeugung notwendigen Unterdruck erzeugt. Foto: Gerd Landgraf
Mit dielektrischen (schwach- oder nichtleitenden) Foliengeneratoren (korrekt: Elastomergeneratoren) wird an der Storchenmühle zwischen Oberwerrn und Kronungen die Wern als regenerative Energiequelle genutzt. Das Projekt "Degrenn" (Dielektrische Elastomergeneratoren für regenerative Energien) des Fraunhofer Instituts steht für die Nutzung geringer Wasserströmungen und eignet sich für die Grundlastversorgung von Haushalten, aber etwa auch zum Laden von Elektrofahrzeugen. Mit der Wern wurde als Standort ein Fluss (bei der Storchenmühle noch ein Bach) in einem der regenärmsten Gebiete Deutschlands ...
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