Schweinfurt

Fridays for Future Schweinfurt lädt zur Podiumsdiskussion

Wie schaut es aus mit dem Klimaschutz in Schweinfurt? Diese Frage stellt die Fridays-for-Future-Bewegung am 22. Januar in der Fachhochschule OB- und Stadtratskandidaten.
Die Fridays-for-Future-Organisatoren in Schweinfurt veranstalten am 22. Januar in der Fachhochschule eine Podiumsdiskussion zum Klimaschutz in der Stadt. Foto: Oliver Schikora

Seit gut einem Jahr gehen Vertreter der Schweinfurter Fridays-for-Future-Bewegung für einen besseren Klimaschutz in Schweinfurt auf die Straße. Im Vorfeld der Kommunalwahl am 15. März veranstaltet FFF-Schweinfurt nun laut einer Pressemitteilung eine eigene Podiumsdiskussion, in der der Klimaschutz auf lokaler Ebene im Vordergrund steht. Sie findet am Mittwoch, 22. Januar, ab 17.30 Uhr in der Aula der Fachhochschule in der Ignaz-Schön-Straße 11 statt.

Im vergangenen Jahr war das Thema Klimaschutz eines der wichtigsten auf kommunaler Ebene. Auf die Demonstrationen der jungen FFF-Aktivisten reagierte Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) mit zwei Einladungen an die Schüler zu Treffen im Rathaus – beim ersten Mal erläuterten er und Umweltreferent Jan von Lackum das städtische Klimaschutzkonzept, beim zweite Mal gab es einen Workshop, bei dem konkrete Projekte für mehr Klimaschutz in der Stadt entwickelt wurden. Die Ergebnisse sind noch nicht veröffentlicht. Auch die Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber (CSU) traf sich schon zwei Mal zum Austausch mit Schülern zum Thema Klimaschutz.

Darüber hinaus hatte die Verwaltung in den letzten Monaten einen starken Anstieg von klimapolitischen Anträgen im Stadtrat zu verzeichnen – vom großen Thema Radkonzept über den ÖPNV in Schweinfurt bis zur Veränderung von Bebauungsplänen zur Förderung von mehr Grünflächen oder der Frage, wie man schnell mehr Photovoltaik-Anlagen auf Schweinfurts Dächern installieren kann, die im Moment nur zu vier Prozent belegt sind, obwohl das Potenzial viel höher ist

Ziel der Podiumsdiskussion am 22. Januar ist es laut der Pressemitteilung der Veranstalter "Schweinfurter BürgerInnen über die konkreten Ansätze der Parteien/Wählergruppen zum Thema kommunaler Klimaschutz zu informieren und zu vermitteln, wie diese Ideen in Schweinfurt umgesetzt werden sollen."

Die Diskussion dürfte durchaus interessant werden, denn es ist zum einen gelungen, dass alle drei Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt – Amtsinhaber Sebastian Remelé (CSU), Marietta Eder (SPD) und Holger Laschka (Bündnis 90/Die Grünen) – zugesagt haben sowie aus jeder Fraktion bzw. Wählergemeinschaft, die sich wieder zur Wahl stellt, ein Vertreter.

Mitdiskutieren werden Adi Schön (Freie Wähler), Ulrike Schneider (Initiative "Zukunft."/ödp), Sinan Öztürk (Linke), Christiane Michal-Zaiser (proschweinfurt), Georg Wiederer (FDP)  und Sebastian Madeiski (AfD). Jeder darf eingangs seine jeweilige Position mit einem kurzen Statement vorstellen. Danach folgt die Vertiefung zu Fragen der Klimaschutzziele, der Verkehrswende, der Energiepolitik, der Stadtlebensqualität zusammen mit deren Realisierungschancen und Finanzierungsmöglichkeiten.

Im Anschluss an die Diskussion besteht für die Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den politischen Vertretern ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Moderator ist Manfred Röder, Sprecher der Arbeitsgruppe „Klimafreundliche Mobilität“ der Lokalen Agenda 2030 Schweinfurt.

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