REICHMANNSHAUSEN

Frieden halten und Achtsamkeit pflegen

Bis auf den letzten Platz füllten die Gläubigen die Reichmannshäuser Pfarrkirche beim Festgottesdienst zum 35-jährigen Priesterjubiläum von Bernhard Stühler, hier beim Einzug in die Kirche.
Bis auf den letzten Platz füllten die Gläubigen die Reichmannshäuser Pfarrkirche beim Festgottesdienst zum 35-jährigen Priesterjubiläum von Bernhard Stühler, hier beim Einzug in die Kirche. Foto: Rita Steger-Frühwacht

Unter großer Anteilnahme der Gläubigen feierte Pfarrer Bernhard Stühler in der Reichmannshäuser Pfarrkirche St. Georg am Sonntagvormittag einen Dankgottesdienst unter dem Motto „Auf dem Weg“ anlässlich der 35. Wiederkehr seines Weihetages. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Gruppe „Dialog“ und Kilian Klopf an der Orgel.

„Auf dem Weg“ – diesen Gedanken griff Stühler in der Begrüßung auf. Es gehe nicht um einen Endpunkt, sondern um ein Innehalten und die Frage: „Wie wollen wir weitergehen in die Zukunft hinein.“ Das Liedblatt zum Gottesdienst zierte ein Abbild des Labyrinths aus der Kirche Mariä Schutz bei Volkach.

In seiner Predigt führte Stühler aus, dass ein Labyrinth nicht einem Irrgarten gleiche, sondern auf einem verschlungenen Weg die Menschen mal näher, mal entfernter zum Ziel, der Mitte, leitet. Aber immer sei der Weg auf eine Mitte hin ausgerichtet, so Stühler. Am Aschermittwoch hätten die Gläubigen einen Weg begonnen hin zu Ostern. Diese Tage der Fastenzeit laden ein zur Neuorientierung: „Erkenne dich selbst, sei ein Ziel des Lebens.

“ Dann falle es den Menschen auch leicht, Frieden zu halten und Achtsamkeit vor einander zu pflegen. Dies sei „unser Weg“, den wir gut gehen, wenn wir uns auf Gott einlassen. Dazu seien alle Christen berufen, sagte Stühler.

Stühler, Jahrgang 1953 wuchs zusammen mit einer Schwester in einem Zimmereibetrieb des Ortes auf. Er studierte Theologie in Würzburg und München. 1982 wurde er von Bischof Paul-Werner Scheele zum Priester geweiht und wirkte als Kaplan von 1982 bis 1985, zunächst in Großostheim und dann am Dom in Würzburg. 1985 übernahm er die Pfarrei Poppenhausen.

Im September 1992 wurde Stühler Diözesanpräses der KAB, gleichzeitig war er Domvikar. Von 1995 bis 1998 stand er als Direktor dem bischöflichen Studienseminars Kilianeum in Würzburg vor. 1999 übernahm er die Pfarrei St. Kilian im Juliusspital Würzburg und ist gleichzeitig Oberpflegamtsrat der Stiftung Juliusspital. Damit ist er Krankenhaus- und Altenheimseelsorger.

Zu seinen besonderen Aufgaben zählt die Seelsorge in den Palliativstationen, im Hospiz und im Seniorenstift. 2010 wurde Stühler auch zum Geistlichen Beirat des Katholischen Frauenbundes in der Diözese Würzburg berufen.

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