GEROLZHOFEN

Frohe Botschaft für das Bad

Das Beste kam am Ende der fast vierstündigen Diskussion über das Geomaris im Stadtrat. Zweiter Bürgermeister Erich Servatius gab als Sitzungsleiter die Summen der Fördergelder bekannt, die für Sanierung und Teilneubau laut Schreiben von Regierung und Ministerien in Aussicht gestellt werden.

Danach gibt es voraussichtlich zwei Millionen Euro aus Mitteln des Finanzausgleichs (FAG), weitere 1,13 Millionen aus der Tourismusförderung und 400 000 Euro für die Minderung des Kohlendioxid-Ausstoßes, der sich durch die Sanierung ergeben wird. Dazu könnte weiteres öffentliches Geld fließen, wenn die Stadt nachweisen kann, dass sich ihre Verschuldung durch das Bad erhöht.

An den Fördersummen könnte sich noch etwas ändern, wenn es beispielsweise dramatische Einbrüche im Staatshaushalt geben würde.

Eck hält Zusage ein

Damit tritt ein, was Innenstaatssekretär Gerhard Eck im Bürgermeisterwahlkampf angekündigt hat, nämlich dass die Stadt mehr als die Hälfte der förderfähigen Kosten als Zuschuss erhalten wird.

Als einziger fand Thomas Vizl (geo-net) Worte für diese erfreuliche Nachricht. Für ihn haben zum einen die engagierten Frauen zu der Förderhöhe beigetragen, die in kürzester Zeit über 5000 Unterschriften für den Erhalt des Geomaris gesammelt hatten. Und eine von ihm verfasste Resolution zur Unterstützung des Bades wurde zum zweiten von fast allen Gemeinden im Umkreis von 15 Kilometer um Gerolzhofen mitgetragen. Vizl würdigte aber auch die Verdienste von Staatssekretär Gerhard Eck.

Bisher maximal 2,4 Millionen

Noch in der Sitzung vom 30. Juli, hatte Bürgermeisterin Irmgard Krammer gesagt, dass alle Fördermöglichkeiten überprüft seien und nach jetzigem Kenntnisstand keine Fördermittel, die über FAG und Tourismusförderung hinausgehen, zu erwarten sind. Das wären nach damaligem Kenntnisstand 2,0 bis maximal 2,4 Millionen Euro gewesen. Bei geschätzten Baukosten von 7,5 Millionen sah der Stadtrat mit diesen Zuschussbeträgen noch keine gesicherte Finanzierung.

Deswegen waren alle Beratungen und Planungen bisher mehr oder weniger fiktiv. Der Stadtrat hat auch nie festgelegt, ab welcher Förderhöhe oder bis zu welcher Höhe von Eigenmitteln man dem Projekt Schwimmbadsanierung nähertreten werde.

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