Schweinfurt

Fünf Jahre Haft für Heroinhandel

"Der Angeklagte lügt so schlecht, dass es dreist ist", sagt die Staatsanwältin. Ein bereits Verstorbener soll mit Rauschgiftquelle "Carloss" in Holland telefoniert haben.
Fünf Jahre Haft (Symbolbild) gab es für einen 34-Jährigen aus Bad Kissingen, weil er 250 Gramm Heroin schlechter Qualität aus Holland eingeführt, teils selbst konsumiert und teils weiterverkauft hat.  Foto: Oliver Berg/dpa
Zwei Stunden berät die Große Strafkammer des Landgerichts Schweinfurt am Donnerstag, dann steht ihr Urteil: Fünf Jahre Gefängnis plus Unterbringung in einer Entziehungsanstalt für den 34-Jährigen Hartz-IV-Empfänger aus Bad Kissingen. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass er im vergangenen Jahr 250 Gramm Heroin aus den Niederlanden eingeführt und nach Bad Kissingen geschafft hat, wo er etwa die Hälfte selbst konsumiert und die andere Hälfte für 50 Euro pro Gramm verkauft hat, um seine eigene schwere Rauschgiftsucht und sein Leben zu finanzieren.      Schlagstock nicht zum ...
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