SCHALLFELD

Gastank als besonderer Gefahrenpunkt beim Brand

Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehrleute am Dienstagnachmittag in Schallfeld, um zu verhindern, dass die aus der in Brand geratenen Scheune in der Ortsmitte schlagenden Flammen auf das Wohngebäude als auch die Nachbaranwesen übergriffen. Als besonderere Gefahrenpunkt erwies sich zudem ein direkt südlich hinter der Scheune stehender Flüssiggastank. Foto: Lothar Riedel

Auf mindestens 50 000 Euro beziffert das Polizeipräsidium Unterfranken in einer Pressemitteilung den Gebäudeschaden an der Scheune, die am Dienstagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache komplett in der Ortsmitte von Schallfeld ausbrannte. Zwei Anwohner waren mit einem Schock und einer leichten Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden. Die laufenden Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen.

Gegen 16.20 Uhr hatte ein Zeuge, wie bereits berichtet, über Notruf die Feuerwehr alarmiert und mitgeteilt, dass aus der an ein Wohnhaus angrenzenden, zum Anwesen Klar gehörenden Scheune an der Engstelle in Schallfeld Flammen schlugen.

Großaufgebot von 113 Einsatzkräften

Daraufhin war ein Großaufgebot von 113 Einsatzkräften verschiedener Feuerwehren aus der näheren und weiteren Umgebung angerückt, darunter sogar aus Geldersheim und Werneck. Die Löscharbeiten zogen sich über eine Stunde hin.

Fotoserie

Scheunenbrand 29.5.2018

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Während die weitgehend leer stehende Scheune des ehemaligen Gasthofes „Zum Engel“ in der Brünnauer Straße nach und nach ausbrannte, konnten die Brandbekämpfer nach Mitteilung der Polizei ein Übergreifen der Flammen vor allem auf das angrenzende Wohnhaus verhindern. Die Bewohner hatten sich selbst rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Die größte Schwierigkeit bestand für die Einsatzkräfte allerdings darin, einen nur wenige Meter direkt neben der brennenden Scheune auf dem Grundstück zum Nachbaranwesen Vollmuth hin stehenden Flüssiggastank abzusichern.

Die Absicherung des Flüssiggastanks

Hier musste umgehend die Gasleitung abgedreht und der Gastank vor Flammen und Hitze geschützt und abgeschirmt werden. Eine Explosion hätte mit Sicherheit verheerende und nicht auszudenkende Folgen für die komplette Umgebung mitten in der Ortschaft gehabt.

Die Giebel der ausgebrannten Scheune sind akut einsturzgefährdet, heißt es weiter in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken in Würzburg.

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