SCHNACKENWERTH

Gedenkstein für die „Mohnsäck“

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Fotoserie

Weihnachtsmarkt

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Was mit dem Neujahrsanblasen der Blaskapelle begann und am Pfingstwochenende seinen Höhepunkt fand, endete nun mit einer Premiere, dem ersten Schnackenwerther Weihnachtsmarkt.

Die Veranstaltungen zur 1000-Jahr-Feier machten den kleinen Ort nicht nur über die Grenzen des Landkreises Schweinfurt hinaus bekannt, wie Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl feststellte. Sie zeugten auch von einem guten Miteinander und der Bereitschaft vieler Bürger, Verantwortung im Dorf zu übernehmen.

„Schnackenwerth beweist die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes“, lobte der Schirmherr der 1000-Jahr-Feier, Landrat Florian Töpper. Er dankte allen, die sich während des Jahres engagiert und eingebracht haben. „Sie haben viel Bürgersinn bewiesen.“

Am neugestalteten Dorfplatz, dem Kirchplatz und in den alten Gaden drehte sich am Nikolaustag alles um die Themen „kaufen, riechen, schmecken“. 30 unterschiedliche Stände und die Dorfjugend, die sich vielseitig in die Pflicht nehmen ließ, machten den ersten Schnackenwerther Weihnachtsmarkt zu einem Besuchermagnet.

Ganz groß raus kamen dabei auch die jüngsten Schnackenwerther. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen sangen sich die Kindergartenkinder auf der Bühne am Dorfplatz in die Herzen ihrer Zuschauer. Die Verwaltungsgemeinschaft dankte ihnen unter anderem mit einer Freifahrt auf dem historischen Karussell. Aber auch den Nikolaus begrüßte Marktgemeinderat Sebastian Hauck an der Bühne, bis er von einigen Kindern eines Besseren belehrt wurde. „Das ist gar kein Nikolaus, das ist doch ein Weihnachtsmann“, erklärte ihm ein Junge.

Nach dem Auftritt der Kindergartenkinder wurde auch der Mohnsack, ein Gedenkstein, offiziell übergeben. Auf einen neugestalteten Dorfplatz gehört auch eine Skulptur, meinten die Bürger und hatten sich deshalb von Bildhauer Ewald Markert aus Lindach einen Mohnsack-Gedenkstein fertigen lassen, der jetzt gleich neben dem Waaghäuschen seinen Platz fand.

Der künstlerisch gestaltete Gedenkstein erinnert an den Spitznamen der Dorfbewohner, die „Schnackenwerther Mohnsäck“. Zu dieser Bezeichnung kamen die Bewohner des Ortes, weil die fruchtbare Flur rund um die Ortschaft früher die einzige weit und breit war, auf die der Mohn angebaut werden konnte.

Der Gedenkstein erinnere aber auch an ein „tolles und erfolgreiches Jubiläumsjahr 2015, auf das jeder Schnackenwerther stolz sein darf“, betonte Konrad Bonengel von der Vereinsgemeinschaft. Er und sein Kollege Hauck dankten all denen, die sich im Laufe des Jahres eingebracht hatten. Ganz besonderen Dank sagten sie ihren Mitstreitern Thomas Heffels und Harald Kraus für ihre Unterstützung.

Mit einem Adventskonzert sorgte der Musikverein von Schnackenwerth im Anschluss an die Gedenksteinübergabe für den feierlichen Ausklang des Adventsmarktes der Pfarrkirche St. Andreas.

Musik und Kunst: Die Einweihung des Gedenksteins für die Mohnsäck feierten die Kindergartenkinder mit (von links) Gemein... Foto: Ursula Lux

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