Schweinfurt

Georg Wiederer führt die FDP-Liste in Schweinfurt an

26 Kandidatinnen und Kandidaten haben die Freien Demokraten für ihre Stadtratsliste. Welche Ziele sie für die neue Wahlperiode haben und welche Schwerpunkte man setzt.
Auch die FDP tritt wieder zur Stadtratswahl in Schweinfurt an, auf Listenplatz eins steht der langjährige Stadtrat Georg Wiederer (vorne links). Foto: Matthias Rupsch

Nun sind alle Listen für die Stadtratswahlen am 15. März in Schweinfurt nominiert, mit der FDP-Liste gehen neun Parteien oder Wählergruppierungen in den nächsten Wochen daran, ihr Programm den Schweinfurtern vorzustellen und um Stimmen und Mandate zu werben.

Die FDP Schweinfurt Stadt hat laut einer Pressemitteilung einstimmig ihre Stadtratsliste zur Kommunalwahl verabschiedet. An der Spitze steht der langjährige Stadtrat Georg Wiederer, gefolgt von Edda Vorbeck (Projektleiterin in der Großindustrie) und Dr. Hans-Ullrich Völker (Chefarzt am Leopoldina Krankenhaus). Auf Listenplatz vier bis sechs finden sich Axel Schöll (Einzelhändler und Kreisvorsitzender des Handelsverbandes), Matthias Rupsch (Organisationsleiter in einer Versicherung) und Zarife Wiesler (Marketingleiterin in der Großindustrie).

Stolz ist Wiederer auf eine aus seiner Sicht gute Mischung aus erfahrenen Fachleuten und neuen Gesichtern: „Mit neuen Kompetenzen aus verschieden Branchen und Lebensbereichen wollen wir Liberalen in Schweinfurt den Stadtrat mit Expertise und einer konstruktiv kritischen Mitarbeit bereichern.“ Mit Edda Vorbeck steht auf Platz zwei eine Vertreterin der Großindustrie. Eine zukunftssichere Wirtschaft in Schweinfurt und sichere Arbeitsplätze sind ihr Anliegen. Sie ist Projektleiterin bei einem der Wälzlagerhersteller und will ihr Wissen auch in der Stadtratsarbeit einbringen. Hans-Ullrich Völker sieht seine Schwerpunkte im Bereich der Sozialpolitik. Die Entwicklung der Wohngebiete in den Stadtteilen mit Verbesserungen des Zusammenlebens von Jung und Alt oder der Ausbau von Betreuungsangeboten für Schulkinder auch außerhalb des Konzepts von Ganztagsschulen sollen gefördert werden. Eine gerechte Neuordnung der Grundsteuerberechnung ist ebenfalls ein Thema.

Mehr Unterstützung für Investoren in der Innenstadt gefordert

Der Einzelhändler Axel Schöll hat laut Mitteilung zahlreiche Erfahrungen aus Ehrenämtern, unter anderem bei der IHK und als Vorsitzender der gut 100 Einzelhandelsverbandsmitglieder aus Schweinfurt. Schöll macht sich für die Weiterentwicklung einer lebendigen Innenstadt stark und fordert eine Unterstützung von Investoren durch die Stadt, die Leerstände beheben oder in Wohnraum umwandeln möchten.

Matthias Rupsch steht für das Thema Mobilität, er fordert den Ausbau von Ladepunkten für E-Mobilität und genügend Parkflächen für Besucher und Bewohner der Stadt. Zarife Wiesler sieht die Förderung der Digitalisierung in Schweinfurt als dringend geboten, kann sich die Entwicklung einer Schweinfurt-App vorstellen. „Ich freue mich sehr, für die anstehenden Wahlen so große Unterstützung zu erhalten. Eine Durchmischung des Stadtrates mit erfahrenen Stadtratsmitgliedern und Neueinsteigern belebt eine zukunftsgerichtete, ideenreiche Kommunalpolitik für unsere Stadt“, wird Georg Wiederer zitiert.

Die Stadratskandidaten der FDP
Listenplatz 1: Georg Wiederer (einige Kandidaten sind auf dem Stimmzettel mehrfach genannt), 2: Edda Vorbeck, 3: Hans-Ullrich Völker, 4: Axel Schöll, 5: Matthias Rupsch, 6: Zarife Wiesler, 7: Stefanie Dettmer, 8: Jörg Rosa, 9: Julius Süß, 10: Bastian Kroll, 11: Yvonne Rupsch, 12: Alfred Wiederer, 13: Otto Rudloff, 14: Susanne Rösner, 15: Hanskarl Bock, 16: Franz Vogt, 17: Gunnar Bock, 18: Sonja Rauer, 19: Christiane Thinius, 20: Bernd Thinius, 21: Christian Blohm, 22: Hendrik Lindemann, 23: Franz Bossle, 24: Petra Rupsch, 25: Walther Süß, 26: Christian Vogt.

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