Niederwerrn

Gerhard Reisch ist gestorben

Er war ein Urgestein der Camping-Branche und im Fasching rund um Schweinfurt nicht wegzudenken. Am 5. März starb Gerhard Reisch im Alter von 81 Jahren.
Der Zugmarschall des Schweinfurter Faschingszuges, Gerhard Reisch, ist gestorben.
Der Zugmarschall des Schweinfurter Faschingszuges, Gerhard Reisch, ist gestorben. Foto: Josef Lamber

Gerhard Reisch ist tot. Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb der 81-Jährige am 5. März. Der Niederwerrner Reisch war viele Jahrzehnte Vorsitzender des Dramatischen Vereins, engagierte sich auch 17 Jahre bei der ESKAGE, wo er Büttenredner war und zuletzt fünf Jahre lang Zugmarschall des Schweinfurter Faschingszuges, des zweitgrößten in Unterfranken.

Die Organisation des Zuges übernahm Reisch im Herbst 2014 von Hermann Guth und baute diesen in den darauf folgenden Jahren zur heutigen Größe aus. Zuletzt kamen trotz schlechten Wetters 12 000 Besucher. Von der ESKAGE bekam er in diesem Jahr deren höchsten Orden, den goldenen Elefanten, für seine Verdienste verliehen.

Der Geschäftsmann Gerhard Reisch war aber vor allem in der Caravaning-Branche ein Begriff. Mit seiner Firma belieferte er fast jeden Hersteller von Freizeitfahrzeugen mit Zubehör und Komponenten. Er gründete in Schweinfurt den ersten Reisemobilclub der Region, organisierte zahllose Reisen in Europa und war auch für das erste Fendt-Treffen 1995 verantwortlich. Eine Erfolgsstory europaweit war seit 1991 der Bau von Entsorgungsstationen für Reisemobil-Stellplätze durch seine Firma.

Reisch, am 25. Dezember 1938 geboren, war gelernter Bäcker und Konditor, er wechselte 1962 in die Camping-Branche als Verkaufsfahrer bei Camping Gaz in Hattersheim. Seither war er auch alljährlich auf allen großen Camping-Messen zugegen. In den 1970er-Jahren arbeitete er als freier Handelsvertreter, 1980 kam er in die Region, heiratete seine Frau Maria und gründete die Firma Freizeit Reisch mit Sitz in Schwebheim und entwickelte sie zu einem innerhalb der Caravaning-Branche angesehenen Unternehmen.

Gerhard Reisch hinterlässt seine Frau Maria sowie seinen Sohn Christian. Die Beerdigung ist am Donnerstag, 12. März, um 12 Uhr im Hauptfriedhof in Schweinfurt.

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