Schweinfurt

Gitarre, Mandoline und Streicher beim Kammermusikwettbewerb

Preisträger und Jury: (von links) Aleh Podov, Alena Serdziukova, Tatsiana Liavitskaya, Elena Ivanova, Aliaksandr Serdziukov, Leonard Becker, Cristina Cordero, Márton Braun, Louis Vandory, Valerie Steenken, Russell Poyner, Lucija Rupert, Marta Kovalova, Tim Düllberg, Friederike Kampick, Gerhard Vogt und Prof. Martin Maria Krüger.
Preisträger und Jury: (von links) Aleh Podov, Alena Serdziukova, Tatsiana Liavitskaya, Elena Ivanova, Aliaksandr Serdziukov, Leonard Becker, Cristina Cordero, Márton Braun, Louis Vandory, Valerie Steenken, Russell Poyner, Lucija Rupert, Marta Kovalova, Tim Düllberg, Friederike Kampick, Gerhard Vogt und Prof. Martin Maria Krüger. Foto: Elke Tober Vogt

Hervorragende Leistungen waren beim Gerhard-Vogt-Kammermusikwettbewerb des Musikforums in der Rathausdiele zu hören. Die Quintette mit Gitarre und Streichquartett präsentierten in der ersten Runde vormittags als Pflichtstück „Die Vögel“ von Eduardo Angulo.

Das Ensemble aus Minsk, Belarus, in der Besetzung Mandoline, zwei Violinen, Viola und Violoncello setzte sich gemäß den Regularien mit Wladimir Korltschuks Suite „Pro et contra in D“ auseinander. Alle drei Ensembles erreichten mit diesen Pflichtstücken die Finalrunde am Nachmittag, bei der die Stücke selbst gewählt werden konnten.

Mit Mario Castelnuovo-Tedesco Quintett op. 143 erspielten sich Russel Poyner (Gitarre), Marta Kovalova und Friederike Kampick (Violine), Tim Düllberg (Viola) und Lucija Rupert (Violoncello, Musikhochschule Mainz) den mit 7500 Euro dotierten dritten Preis. Ihr Spiel lotete die dynamische Grenze von Streichern und verstärkter Gitarre konsequent bis ans Limit aus.

Mit dem gleichen Werk erhielten Leonard Becker (Gitarre), Louis Vandory und Valerie Steenken (Violine), Christina Cordero (Viola) und Márton Braun (Violoncello, Musikhochschule München) den ersten Preis über 12 500 Euro. Das Ensemble erreichte ohne Verstärkung der Gitarre eine brillante Dynamik und gab so auch der Gitarre den gebührenden Klangraum.

Enorme Anforderungen gemeistert

Den zweiten Preis (10 000 Euro) erreichten mit der Komposition Concerto op. 160 für Mandoline und Streicher Elena Ivanova (Mandoline), Aleh Podov und Tatsiana Liavitskaya (Violine), Alena Serdziukova (Viola) und Aliaksandr Serdziukov (Violoncello, Staatliche weißrussischen Philharmonie). Dieses Quintett musizierte sehr virtuos und meisterte enorme Anforderungen. Es blieb dabei immer durchsichtig und differenziert im Zusammenspiel.

Die Preisgelder sind zahlreichen Spendern und Musikstiftungen zu verdanken (Kulturstiftung Schweinfurt, Unterfränkische Kulturstiftung, Stadt Schweinfurt und andere).

Hochkarätige Jury

Die Jury setzte sich aus renommierten Musikern und Dozenten zusammen. Unter dem Vorsitz von Prof. Martin Maria Krüger (Musikhochschule München, Präsident des Deutschen Musikrats) werteten Nikolai Maretzki (Musikhochschule Minsk, Weißrussland, Mandoline), Michael Tröster (Musikakademie Kassel, Gitarre), Wolfram Lohschütz (Münchener Philharmoniker, Violine) und Rudolf Ott (Schweinfurt, Viola und Gitarre).

Für 2020 ist wieder ein Wettbewerb ausgeschrieben und terminiert, dieses Mal für Gitarre solo.

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