SCHWEINFURT

Glücksspielsucht ist Armutsrisiko

Die Fachstelle Glücksspielsucht möchte mit einem Aktionsstand im Rahmen der Vesperkirche darauf hinweisen, dass viele Glücksspieler von Armut betroffen sind.

Glücksspieler, die im ambulanten Bereich beraten werden, haben im Durchschnitt 20 000 Euro Schulden. Von den Ausgaben, die das Glücksspielen verursacht, ist oft die gesamte Familie betroffen. Einkäufe können nicht mehr wie gewohnt erledigt und Miete und Strom teilweise nicht mehr gezahlt werden.

Neben den Finanzen sind noch weitere Lebensbereiche betroffen: „Glücksspieler ziehen sich in ihre Welt zurück und vereinsamen“, berichtet Stefan Glos von der Fachstelle Glücksspielsucht. Auch der Arbeitsplatz kann gefährdet sein, wenn die Arbeitsleistung durch die ständige gedankliche Beschäftigung mit dem Glücksspiel nachlässt, so heißt es in der Pressemitteilung.

Der Aktionsstand der Suchtberatung der Diakonie steht am 6. und 7. Februar während der Vesperkirche in der evangelischen Kirche St. Johannis Schweinfurt von 11.30 bis 14.30 Uhr für Informationen zur Verfügung.

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